Aktien Schweiz kommen nach Gewinnserie etwas zurück
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Von Steffen Gosenheimer
DOW JONES--Nach einer dreitägigen Gewinnserie ist der Leitindex der Schweizer Börse am Donnerstag leicht zurückgekommen. Wie auch an den anderen Aktienmärkten war die weitere Entwicklung im Nahen Osten das Hauptthema, insbesondere im Hinblick auf die Ölpreise. Diese stiegen am Berichtstag wieder deutlich, nachdem Iran laut Staatsmedien damit droht, neben der Straße von Hormus eine weitere wichtige Wasserpassage zu blockieren. Das schürte Inflations- und Wachstumssorgen.
Derweil ging das Rätselraten weiter, welche Seite der Kriegsparteien USA und Iran welche Vorschläge zur Deeskalation der Lage gemacht hat und wer tatsächlich mit wem spricht. Zugleich ebben die Warnungen aus den USA vor noch härteren Angriffen nicht ab, sollte Iran nicht einlenken.
Der SMI verlor 0,6 Prozent auf 12.642 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 20,90 (Mittwoch: 25,48) Millionen Aktien.
Dass sich der SMI dennoch seit Wochenbeginn vergleichsweise gut schlug und am Donnerstag anders als andere Börsenindizes auch nur leicht nachgab, dürfte seinem defensiven Charakter geschuldet sein. In dem Index sind Aktien von eher weniger konjunkturzyklischen Unternehmen schwer gewichtet, beispielsweise Nestle, Novartis und Roche. Nestle gaben um 0,8, Novartis um 0,1 Prozent nach, Roche verteuerten sich um 0,3 Prozent.
Tagessieger im SMI waren nachrichtenlos Lonza mit einem Plus von 1,8 Prozent. Kühne+Nagel stiegen um 1,2 Prozent, gestützt von einem höheren Kursziel der Analysten von Goldman Sachs. Kurzfristig profitiere das Unternehmen von steigenden Luftfrachtraten zwischen Asien und Europa, die durch Kapazitätsengpässe getrieben würden, so die Begründung.
Am Ende im SMI lagen mit ABB (-3,6%), Sika (-2,6%) und UBS (-2,1%) Aktien zyklischer Unternehmen. Bei Sika drückte zusätzlich der am Berichtstag vorgenommene Dividendenabschlag.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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