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08:35 Uhr, 06.03.2026

MÄRKTE ASIEN/Leichte Erholung - Nahost-Konflikt sorgt weiter für Volatilität

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DOW JONES--Trotz des anhaltenden Iran-Kriegs haben sich die ostasiatischen Börsen zum Wochenausklang mehrheitlich mit einer moderaten Erholung gezeigt. Als stützend erwiesen sich die leicht nachgebenden Ölpreise, nach den starken Gewinnen seit Beginn des Nahost-Konflikts. Auslöser für den Rücksetzer waren Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent. So will das Finanzministerium eine vorübergehende Ausnahmegenehmigung erteilen, damit indische Raffinerien russisches Öl kaufen können. Bessent fügte hinzu, dass diese Maßnahme Russland keinen erheblichen finanziellen Vorteil verschaffe, da sie nur für auf See festsitzendes Öl gelte. Für die Notierungen von Brent und WTI ging es um bis zu 0,6 Prozent nach unten.

Es zeichnete sich aber weiterhin kein Ende der anhaltenden Angriffe auf den Iran und den Vergeltungsmaßnahmen des Landes ab. Hoffnungen der Anleger auf eine kurze Dauer des Konflikts reduzierten sich damit weiter. Am Vortag war aus Geheimdienstkreisen noch angebliche Gesprächsbereitschaft des Iran kolportiert worden.

Der Kospi in Seoul schloss den Handel unverändert und holte zwischenzeitliche leichte Verluste wieder auf. Allerdings steht auf Wochensicht ein Minus von 11 Prozent zu Buche. Auch der Nikkei-225 in Tokio holte anfängliche Abgaben auf und drehte ins Plus - der Index gewann 0,6 Prozent auf 55.621 Punkte. Leicht aufwärts ging es auch für den Shanghai-Composite, der um 0,4 Prozent zulegte. Der Hang-Seng-Index verzeichnet im späten Handel einen Aufschlag von 1,8 Prozent. Der S&P/ASX 200 in Sydney hat den Handel mit einem Minus von 1,0 Prozent beendet.

Während im Nahost-Konflikt kein Ende in Sicht zu sein scheint und US-Präsident Donald Trump andeutet, dass er noch mehrere Wochen kämpfen will, erwartet AMP, dass er letztendlich einen Weg finden wird, den Sieg zu erklären, bevor sich erhebliche Störungen bei der Energieversorgung und höhere Inflationserwartungen verfestigen. Die größte Sorge der US-Wähler seien nach wie vor Inflation und Bezahlbarkeit, meinte My Bui, Ökonomin bei AMP. Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen sei es wahrscheinlich, dass Trump einen Ausweg suchen werde, um die Unzufriedenheit der Verbraucher über steigende Benzinpreise zu begrenzen.

Die zuletzt empor geschnellten Ölpreise schürten weiter die Sorgen vor einer weltweit steigenden Inflation, was die geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken, vor allem der US-Notenbank, schwieriger macht. Die Wahrscheinlichkeit für lediglich eine Zinssenkung der Fed in diesem Jahr liegt laut dem FedWatch-Tool der CME bei rund 36 Prozent. Vor einer Woche waren es noch 22 Prozent, als mehrheitlich zwei Zinssenkungen erwartet wurden. Vor diesem Hintergrund treten auch die US-Konjunkturdaten wieder etwas in Vordergrund. So wird am Nachmittag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für Februar veröffentlicht.

Bei den Einzelwerten zeigten sich die Index-Schwergewichte Samsung Electronis und SK Hynix in Seoul weiterhin sehr volatil. Nach der kräftigen Erholung am Vortag ging es für die Aktien der beiden Technologie-Konzerne wieder um jeweils 1,8 Prozent nach unten.

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INDEX                   zuletzt  +/- %      % YTD  Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.851,00   -1,0        1,6           06:00 
Niekkei-225 (Tokio)   55.620,84   +0,6        ---           07:00 
Topix 500 (Tokio)      2.896,72   +0,4        8,9           07:00 
Kospi (Seoul)          5.584,87   +0,0       32,5           07:30 
Hang-Seng (Hongk.)    25.771,82   +1,8        0,5           09:00 
Shanghai-Comp.         4.124,19   +0,4        3,9           08:00 
 
DEVISEN                 zuletzt  +/- %      00:00       Do, 08:33  % YTD 
EUR/USD                  1,1607    0,0     1,1607          1,1609   -1,2 
EUR/JPY                  183,13   +0,1     182,87          182,32   -0,5 
EUR/GBP                  0,8685   -0,1     0,8689          0,8697   -0,3 
USD/JPY                  157,74   +0,1     157,57          157,03    0,7 
USD/KRW                1.471,75   -0,6   1.481,08        1.464,54    2,2 
USD/CNY                  6,8990   +0,1     6,8912          6,8966   -1,4 
USD/CNH                  6,9015   -0,2     6,9168          6,8980   -1,1 
USD/HKD                  7,8221   +0,0     7,8188          7,8194    0,5 
AUD/USD                  0,7035   +0,4     0,7006          0,7044    5,4 
NZD/USD                  0,5905   +0,2     0,5894          0,5927    2,6 
BTC/USD               70.574,73   -0,8  71.142,21       72.451,21  -19,5 
 
ROHÖL                   zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex                 80,54   -0,6      -0,47           81,01 
Brent/ICE                 85,04   -0,4      -0,37           85,41 
 
Metalle                 zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                   5.110,99   +0,7      34,40        5.076,59 
Silber                    84,13   +2,4       1,96           82,17 
Platin                 2.147,85   +1,2      26,10        2.121,75 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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