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MÄRKTE ASIEN/China-Börsen geben Löwenanteil der Aufschläge wieder ab

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TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones) - Die ostasiatischen und australischen Aktienmärkte haben am Montag deutlich im Plus geschlossen. Während in Japan Unterstützung von der Währungsseite kam, feierten die Börsen in China neue Erleichterungen für den Aktienhandel. Insgesamt beruhigten sich die Sorgen über die Geldpolitik in den USA etwas. Denn US-Notenbankgouverneur Jerome Powell hatte sich in Jackson Hole zwar alle Optionen offen gelassen, aber auch von einem bedächtigen Vorgehen gesprochen.

Die chinesischen Behörden senkten erstmals seit 2008 die Stempelsteuer auf Aktiengeschäfte, die Steuer wurde halbiert. Die Wertpapieraufsichtsbehörde plant außerdem, das Tempo der Börsengänge vorübergehend zu verlangsamen, um ein Gleichgewicht zwischen Finanzierungsinitiativen und Investitionsvorhaben zu schaffen. Damit würden Gelder für die Börse frei, die anderenfalls in neue Börsengänge geflossen wären, erläuterte ein Händler. Daher stiegen die Titel von Wertpapierhandelshäusern in China besonders stark. Der HSI in Hongkong gewann im späten Geschäft 1,2 Prozent, der Schanghai-Composite 1,1 Prozent. "Wir rechnen in dieser Woche mit einer deutlichen Erholung des chinesischen Aktienmarktes. Doch die Nachhaltigkeit dieses Aufschwungs wird der wahre Test sein", erläutern die Renten-Analysten von OCBC.

Anfänglich deutlich höhere Aufschläge verpufften in China. Die Analysten von Goldman Sachs kritisierten die Maßnahmen als Stückwerk - die Erleichterungen von Freitag bei Hypotheken eingeschlossen. Im Bereich Wertpapierhandel gewannen Citic Securities nach signifikant höheren Aufschlägen 1,5 Prozent, East Money Information stiegen nur noch um 3,9 Prozent an. Der E-Autobauer Xpeng hat eine Partnerschaft mit DiDi Global verkündet, der Kurs legte um 10,8 Prozent zu.

Nach 17-monatiger Pause werden die Aktien des Krisenimmobilienkonzerns China Evergrande wieder gehandelt, der Kurs brach um über 81 Prozent ein. Die Gesellschaft hat immerhin die Verluste eingegrenzt, was Anleger aber nicht beruhigte.

   Nikkei liegt in Asien vorn 

Auch in Japan zeigten sich die Indizes sehr fest, der Nikkei-225 legte um 1,7 Prozent zu. Begünstigt wurde der Anstieg vom Yen, der zum Dollar nachgab. Zur Dollar-Stärke hieß es, die Powell-Aussagen seien zumindest am Devisenmarkt als eher falkenhaft interpretiert worden. Der Greenback hatte am Freitag mit der Rede angezogen und verteidigte die Aufschläge am Montag weitgehend.

Der Kospi in Südkorea gewann 1,0 Prozent. Vor allem institutionelle Investoren kauften. Sie orientierten sich an den Aufschlägen der Wall Street zum Wochenschluss, wie es hieß. Die Hoffnung auf eine Rückkehr chinesischer Touristen trieb die Kurse von Duty-free-Läden und Kosmetikanbietern in die Höhe. Peking hatte jüngst Reisebeschränkungen für Gruppen gelockert.

In Australien zog der S&P/ASX-200 um 0,6 Prozent an. Die Bankenschwergewichte Westpac, ANZ, Commonwealth und NAB legten zwischen 0,3 und 1,3 Prozent zu - auch Konsumwerte waren gefragt. Daten hatten Einzelhandelsumsätze oberhalb der Markterwartungen offenbart.

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Index (Börse)            zuletzt        +/- %      % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    7.159,80        +0,6%      +1,7%         08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     32.169,99        +1,7%     +21,2%         08:00 
Kospi (Seoul)           2.543,41        +1,0%     +13,7%         08:00 
Schanghai-Comp.         3.098,64        +1,1%      +0,3%         09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     18.167,54        +1,2%      -9,1%         10:00 
Taiex (Taiwan)         16.509,26        +0,2%     +16,8%         07:30 
Straits-Times (Sing.)   3.220,35        +1,0%      -1,9%         11:00 
KLCI (Malaysia)         1.443,04        -0,1%      -3,4%         11:00 
BSE (Mumbai)           64.886,51           0%      +6,7%         12:00 
 
DEVISEN                  zuletzt        +/- %      00:00  Fr, 9:44 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,0814        +0,2%     1,0797        1,0784   +1,0% 
EUR/JPY                   158,40        +0,2%     158,11        157,38  +12,9% 
EUR/GBP                   0,8594        +0,2%     0,8580        0,8568   -2,9% 
GBP/USD                   1,2583        -0,0%     1,2584        1,2586   +4,0% 
USD/JPY                   146,47        +0,0%     146,45        145,92  +11,7% 
USD/KRW                 1.326,25        -0,1%   1.328,21      1.324,79   +5,1% 
USD/CNY                   7,2942        +1,5%     7,1848        7,2891   +5,7% 
USD/CNH                   7,2989        +0,2%     7,2857        7,2926   +5,4% 
USD/HKD                   7,8455        +0,0%     7,8442        7,8443   +0,5% 
AUD/USD                   0,6409        +0,0%     0,6408        0,6422   -6,0% 
NZD/USD                   0,5900        -0,1%     0,5904        0,5912   -7,1% 
Bitcoin 
BTC/USD                25.884,48        -0,7%  26.060,13     26.002,49  +55,9% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settlem.      +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  80,29        79,83      +0,6%         +0,46   +2,5% 
Brent/ICE                  84,80        84,48      +0,4%         +0,32   +2,6% 
GAS                               VT-Settlem.                  +/- EUR 
Dutch TTF                  35,30        34,78      +1,5%         +0,52  -57,0% 
 
METALLE                  zuletzt       Vortag      +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.915,17     1.915,35      -0,0%         -0,19   +5,0% 
Silber (Spot)              24,15        24,23      -0,3%         -0,08   +0,8% 
Platin (Spot)             946,70       947,45      -0,1%         -0,75  -11,4% 
Kupfer-Future               3,76         3,76      +0,1%         +0,00   -1,3% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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