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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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    Aktueller Kursstand:  

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: Wegen der Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr ruht der Handel in China sowohl im Kernland als auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong.

MITTWOCH bis FREITAG: Wegen der Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr ruht der Handel in China (Kernland).

+++++ AKTIENMÄRKTE (18.50 Uhr) +++++

INDEX             Stand      +-%  +-% YTD* 
EuroStoxx50    4.746,35    +0,6%     +5,0% 
Stoxx50        4.229,17    +0,3%     +3,3% 
DAX           17.037,35    +0,7%     +1,7% 
FTSE           7.573,69    +0,0%     -2,1% 
CAC            7.689,80    +0,6%     +1,9% 
DJIA          38.862,64    +0,5%     +3,1% 
S&P-500        5.043,81    +0,3%     +5,7% 
Nasdaq-Comp.  16.049,93    +0,4%     +6,9% 
Nasdaq-100    18.013,11    +0,3%     +7,1% 
Nikkei-225         Feiertag 
EUREX             Stand  +-Ticks 
Bund-Future      133,49       +8 
*bezogen auf Schlusskurs des Vortages 
 

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL                 zuletzt  VT-Settlem.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               76,77        76,84      -0,1%      -0,07   +6,3% 
Brent/ICE               81,89        82,19      -0,4%      -0,30   +6,5% 
GAS                            VT-Settlem.               +/- EUR 
Dutch TTF              25,785        26,80      -3,8%      -1,02  -16,6% 
 
METALLE               zuletzt       Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          2.018,25     2.024,75      -0,3%      -6,51   -2,1% 
Silber (Spot)           22,68        22,61      +0,3%      +0,07   -4,6% 
Platin (Spot)          893,95       875,00      +2,2%     +18,95   -9,9% 
Kupfer-Future            3,72         3,68      +1,0%      +0,04   -4,4% 
 

Die Ölpreise kommen nach dem Anstieg der Vorwoche nun etwas zurück. Die Analysten von DNB Markets und ING verweisen auf eine Erklärung des iranischen Außenministers, die darauf hindeutet, dass der Konflikt zwischen Israel und der Hamas einer diplomatischen Lösung näher kommen könnte.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Dow-Jones-Index, S&P-500 und Nasdaq-100 warten mit neuen Rekordständen auf. Anleger scheinen Vorschusslorbeeren auf die Verbraucherpreise für Januar am Dienstag zu verteilen. Sollten die Inflationsdaten unerwartet niedrig ausfallen, könnten Zinssenkungsfantasien wieder die Runde machen, heißt es. Auch die Berichtssaison stützt. Laut Jefferies haben bislang 76 Prozent der Unternehmen im vierten Quartal die Gewinnschätzungen geschlagen. Im Blick steht die geplante Fusion von Diamondback (+9,9%) und Endeavor (+0,6%). Gilead Sciences (+0,8%) kauft CymaBay Therapeutics (+24,9%) für 4,3 Milliarden Dollar. Amazon tendieren 0,5 Prozent leichter. Unternehmensgründer Jeff Bezos hatte Aktien für 2 Milliarden Dollar verkauft. Amtech Systems schießen nach Geschäftszahlen über Prognosen um 25,2 Prozent nach oben. Applied Digital verlieren 3,7 Prozent, das Unternehmen wird von Stromausfällen heimgesucht.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Freundlich - Bewegende Themen für die Kapitalmärkte gab es kaum, vielmehr wurde mit Spannung auf die US-Inflationsdaten am Dienstag gewartet. Auch wenn die Berichtssaison eine Pause eingelegt hatte, so blieb deren guter Verlauf der Stabilitätsanker an den Börsen. Nordex schlossen nach Zahlenvorlage 10,5 Prozent im Plus. Die Citigroup sprach von einem "anständigen" vierten Quartal. Siemens Energy kletterten 5,7 Prozent. Hier halfen zum einen die Geschäftszahlen von Nordex und zum anderen positive Analystenkommentare. SAP gaben um 0,3 Prozent nach. Der Softwarekonzern trennt sich überraschend von Punit Renjen. Grund waren "unterschiedliche Vorstellungen" über die Rolle als künftiger Aufsichtsratsvorsitzender. Tod's schlossen mit Aufschlägen von über 18 Prozent. Das Unternehmen plant den Rückzug von der Mailänder Börse. In diesem Zusammenhang will der Investor L Catterton, der vom Luxusgüterkonzern LVMH unterstützt wird, 36 Prozent an Tod's übernehmen. Bei Rheinmetall ging es 3,7 Prozent nach oben. Angesichts der Bedrohung durch Russland hat Bundeskanzler Scholz eine deutliche Steigerung der Rüstungsproduktion in Europa gefordert.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN               zuletzt        +/- %   Fr, 8:50  Do, 17:25   % YTD 
EUR/USD                1,0779        -0,1%     1,0780     1,0764   -2,4% 
EUR/JPY                160,90        -0,0%     160,98     160,83   +3,4% 
EUR/CHF                0,9437        +0,1%     0,9429     0,9413   +1,7% 
EUR/GBP                0,8530        -0,1%     0,8533     0,8537   -1,7% 
USD/JPY                149,27        +0,0%     149,34     149,41   +6,0% 
GBP/USD                1,2637        +0,1%     1,2633     1,2610   -0,7% 
USD/CNH (Offshore)     7,2131        -0,1%     7,2137     7,2164   +1,3% 
Bitcoin 
BTC/USD             50.005,89        +3,9%  46.248,62  45.272,72  +14,8% 
 

Behauptet zeigt sich der Dollar. Bis zur Veröffentlichung der Verbraucherpreisdaten am Dienstag werde sich der Dollar kaum bewegen, heißt es. Die Auftritte mehrerer US-Notenbankvertreter am Montag dürften allenfalls kleine Kursbewegungen auslösen.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mit einer leicht negativen Tendenz haben sich die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zu Beginn der neuen Handelswoche gezeigt. Allerdings fand an den meisten Handelsplätzen aufgrund von Feiertagen kein Handel statt. In Australien hat der S&P/ASX-200 die Sitzung mit einem Minus von 0,4 Prozent beendet. Hier belasteten vor allem die Abgaben bei CSL, dem drittgrößten Unternehmen im Index nach Marktkapitalisierung hinter BHP und Commonwealth Bank. Die Aktie rutschte um 4,8 Prozent ab, nachdem der Impfstoff-Konzern mitgeteilt hatte, dass die Ergebnisse der Phase-III-Studie eines Herz-Kreislauf-Medikaments den primären Wirksamkeitsendpunkt nicht erreicht haben. Der Healthcare-Sektor büßte 3,2 Prozent ein. Auch die Rohstoffwerte verloren an Boden. Hier gaben BHP und Rio Tinto um 0,5 bzw. 0,7 Prozent nach.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

BERENTZEN

hat sich für die kommenden Jahre ein kräftiges Wachstum vorgenommen. Der Hersteller von Spirituosen und alkoholfreien Getränken aus Haselünne will sich künftig stärker auf seine drei Top-Marken Berentzen, Puschkin und Mio Mio konzentrieren, deren Umsatz sich bis 2028 verdoppeln soll. Dafür würden die Ausgaben für Marketing und Vertrieb in den kommenden Jahren Schritt für Schritt deutlich erhöht.

SARTORIUS

S&P Global Ratings wird zuversichtlicher für die Bonität des Laborausrüsters Sartorius. Nach der jüngsten Kapitalmaßnahme der französischen Tochter Stedim Biotech werde der Mutterkonzern mindestens zwei Drittel des Erlöses in die Rückzahlung von Schulden stecken. Daher werde der Ausblick für das Langfristrating des DAX-Konzerns auf "stabil" von "negativ" erhöht, teilte die Ratingagentur mit. Die Bonität "BBB" werde bestätigt. S&P erwartet zudem bei Sartorius eine Erholung der Auftragseingänge, was die Umsätze und Margen unterstützen werde.

SILTRONIC

hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 verabschiedet, die einen deutlichen Rückgang des EBIT bei gleich bleibenden Umsätzen vorsieht. Die Dividende für das vergangene Jahr soll auf 1,20 Euro sinken von 3 Euro für 2022.

GILEAD SCIENCES

kauft CymaBay Therapeutics für 4,3 Milliarden Dollar, um das Portfolio im Bereich der Lebererkrankungen zu erweitern. Der US-Pharmakonzern teilte mit, dass er 32,50 Dollar pro Aktie in bar für CymaBay zahlen wird, ein Aufschlag von fast 27 Prozent auf den Schlusskurs von 25,69 Dollar vom Freitag für das biopharmazeutische Unternehmen aus Kalifornien.

MICHELIN

will innerhalb von zwei Jahren eigene Aktien für 1 Milliarde Euro zurückkaufen. Die Franzosen haben trotz eines Umsatzrückgangs 2023 starke Ergebnisse erzielt. Das operative Ergebnis stieg im vergangenen Jahr auf 3,57 Milliarden Euro - ein Rekordwert - gegenüber 3,40 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Nettogewinn belief sich 2023 wie im Vorjahr auf 2 Milliarden Euro und beinhaltete Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro für die angekündigten Standortschließungen in Deutschland und Nordamerika.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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