Analyse
08:45 Uhr, 05.05.2026

Kursrutsch um 26 %: Shortseller attackiert CSG

Als "nächste Rheinmetall" wurde die Aktie des Rüstungsunternehmens Czechoslovak Group (CSG) beim Börsengang gehypt. Doch jetzt hat ein Shortseller ernste Zweifel an der Börsenstory des Unternehmens geweckt.

Die Aktie von CSG N.V. ist am Montag zeitweise um mehr als 26 % eingebrochen. Zum Handelsschluss lag das Minus noch bei rund 14 %, der Kurs fiel auf etwa 16 EUR. Auslöser war ein Bericht von Hunterbrook Media, dem Medienarm des Shortsellers Hunterbrook Capital.

Hunterbrook Capital erklärte, eine Short-Position in der CSG-Aktie zu halten. Ein investigativer Bericht von Hunterbrook Media stellt zentrale Annahmen der Börsenstory von CSG infrage. Dazu zählen vor allem Angaben zur Produktionskapazität bei großkalibriger Munition, mögliche Abhängigkeiten vom Handel mit älteren Munitionsbeständen sowie nicht oder nur begrenzt offengelegte Aktionärsvereinbarungen. Auch eine frühere Nähe des Unternehmens zu Russland wird unterstellt.

Streit um Produktionsmengen

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