TELEFÓNICA - Aktie springt nach den Zahlen an
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- Telefónica S.A. - WKN: 850775 - ISIN: ES0178430E18 - Kurs: 4,059 € (XETRA)
Telefónica hat nach dem ersten Quartal 2026 die Jahresziele bestätigt. Umsatz, bereinigtes EBITDA und operativer Cashflow legten zu, während die Nettoverschuldung im Quartal um knapp 1,5 Mrd. EUR sank.
Kennzahlen im ersten Quartal
Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal auf 8.127 Mio. EUR. Das entspricht einem Plus von 0,8 % bei konstanten Wechselkursen und 0,4 % auf berichteter Basis. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich auf 2.836 Mio. EUR, ein Anstieg um 1,8 % auf konstanter Basis. Der bereinigte operative Cashflow nach Leasing legte auf 1.375 Mio. EUR zu und wuchs damit um 2,4 %.
Die Investitionen beliefen sich auf 866 Mio. EUR. Daraus ergab sich eine Investitionsquote von 10,7 %. Der Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 333 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung sank zum Quartalsende auf 25.342 Mio. EUR, die Verschuldungsquote lag bei 2,72.
Jahresausblick und Dividende bestätigt
Telefónica bekräftigt für 2026 auf konstanter Basis ein Wachstum von Umsatz und bereinigtem EBITDA von jeweils 1,5 % bis 2,5 %. Der bereinigte operative Cashflow nach Leasing soll um mehr als 2 % steigen. Die Investitionsquote soll rund 12 % erreichen, der Free Cashflow etwa 3 Mrd. EUR.
Zudem bestätigt das Unternehmen eine Bardividende von 0,15 EUR je Aktie für 2026, die im Juni 2027 ausgezahlt werden soll. Die zweite Tranche der Dividende für 2025 in gleicher Höhe soll am 18. Juni 2026 fließen.
Entwicklung in den Märkten
Im Privatkundengeschäft (B2C) stieg der Umsatz um 1,5 % auf 4.808 Mio. EUR, im Geschäftskundensegment (B2B) um 5,7 % auf 1.932 Mio. EUR. Der Wholesale-Umsatz sank dagegen um 7,4 % auf 1.387 Mio. EUR.
In Spanien erzielte Telefónica ein Umsatzplus von 2 % auf 3.233 Mio. EUR. Das bereinigte EBITDA stieg ebenfalls um 2 % auf 1.150 Mio. EUR. In Brasilien erhöhten sich Umsatz und bereinigtes EBITDA um 7,4 % beziehungsweise 8,7 %.
In Deutschland gingen Umsatz und bereinigtes EBITDA wegen der Kundenmigration von 1&1 zurück. Telefónica Deutschland verbuchte netto 48.000 neue Mobilfunkvertragskunden, was allerdings einem deutlichen Rückgang gegenüber den vier vorangegangenen Quartalen entspricht. Dort lag der Zuwachs jeweils über 150.000 Kunden. Im Vereinigten Königreich erklärte der Konzern, VMO2 liege mit den Ergebnissen im Rahmen der Prognose.
Ergebnis durch Desinvestitionen belastet
Der bereinigte Nettogewinn aus fortgeführten Aktivitäten lag im ersten Quartal bei 482 Mio. EUR. Der unbereinigte Nettogewinn aus fortgeführten Aktivitäten belief sich auf 386 Mio. EUR. Aus aufgegebenen Geschäftsbereichen entstand ein Verlust von 798 Mio. EUR, vor allem infolge von Veräußerungen in Chile, Kolumbien und Mexiko. Daraus resultierte im Zeitraum Januar bis März ein Konzernverlust von 411 Mio. EUR.
iSKS-Bodenformation im Chart
Die Aktie springt heute aus einer mehrwöchigen Dreieckskonsolidierung nach oben heraus. Mit dieser wurde der vorangegangene Kursanstieg korrigiert, hier ist eine inverse SKS-Bodenbildung aktiv. Es läuft also ein Trendwendeversuch im Big Picture.
Intraday dringt der Wert in das große Gap vom 4. November ein. Diese könnte mit einem Anstieg bis 4,28 - 4,30 EUR geschlossen werden, darüber liegen bei 4,42 und 4,63 EUR weitere Hürden.
Auf der Unterseite stützen 3,90 - 3,93 und 3,72 - 3,77 EUR. Viel tiefer sollte das Papier ab jetzt möglichst nicht mehr sinken. Ein nachhaltiges Abrutschen unter 3,71 EUR würde den Bodenbildungsansatz gefährden und könnte Verkaufssignale mit Zielen bei 3,48 - 3,54 oder sogar 3,21 - 3,25 EUR nach sich ziehen
Fazit: Die Telefónica-Aktie reagiert heute äußerst positiv auf die Zahlen. Der Ausbruch aus der dreiecksförmigen Seitwärtsrange der letzten Wochen könnte neue Impulse für die Bullen liefern. Die Voraussetzungen für eine größere Kurserholung sind gut wie lange nicht mehr.

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