KI-IPO in Südkorea geht völlig in die Hose
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Der Absturz zeigt, wie wenig die Begeisterung für künstliche Intelligenz inzwischen ausreicht, um hohe Bewertungen von Infrastrukturunternehmen abzusichern.
Elice hatte beim Börsengang 201 Mrd. KRW beziehungsweise rund 151 Mio. USD eingesammelt. Der Ausgabepreis von 90.500 KRW lag am oberen Ende der Vermarktungsspanne und bewertete das Unternehmen mit mehr als 1 Bio. KRW. Im frühen Handel an der Technologiebörse Kosdaq fiel die Aktie bis auf 61.000 KRW, bevor sie sich zunächst auf etwa 64.000 KRW erholte. Auch damit lag sie noch rund 29 % unter dem Emissionspreis.
Der Einbruch trifft einen ohnehin verunsicherten Sektor. Hohe Finanzierungskosten, intensiver Wettbewerb und Zweifel an den langfristigen Erträgen milliardenschwerer KI-Investitionen belasten die Bereitschaft der Anleger, weiteres Kapital bereitzustellen. Besonders betroffen sind sogenannte Neocloud-Anbieter, die auf Rechenleistung für KI-Anwendungen spezialisiert sind.
