Kommentar
13:13 Uhr, 06.02.2026

Kevin Warsh als Fed-Chef: Weniger Langzeitprognosen, mehr Flexibilität

Die Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell markiert einen kulturellen Bruch in der US-Notenbank. Donald Trumps Entscheidung für den ehemaligen Fed-Gouverneur signalisiert eine Abkehr von der akademisch geprägten, modellbasierten Geldpolitik der letzten zwei Jahrzehnte.

Warsh hält weder einen Doktortitel in Ökonomie noch entspricht er dem klassischen Notenbanker-Profil. Er pflegt einen diskretionären Stil, der Flexibilität über starre Regelwerke stellt. Richard Clarida, globaler ökonomischer Berater bei PIMCO und ehemaliger Vize-Vorsitzender der Fed, analysiert diesen bevorstehenden Regimewechsel in einem Podcast nüchtern. Für die Märkte bedeutet demnach die Personalie Warsh primär eines: Das Ende der verlässlichen Langzeitprognosen und eine Rückkehr zu höherer Volatilität am Anleihemarkt.

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