Kein Frieden im Nahen Osten in Sicht
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Iran lehnt Friedensgespräche ab
US-Präsident Donald Trump verkündete am Dienstag, dass er die Waffenruhe verlängern werde, bis ein iranischer Vorschlag vorliege. Zuvor hatte er noch das Gegenteil erklärt und bekräftigt, dass die USA zu einem erneuten militärischen Vorgehen bereit seien, falls weitere Verhandlungen scheitern. Der Iran teilte hingegen mit, nicht zu Verhandlungen nach Pakistan zu reisen. Die USA seien von übertriebenen Forderungen nicht abgerückt und eine Teilnahme sei in den Augen Teherans reine Zeitverschwendung. Dies sorgte für eine negative Stimmung an den Aktienmärkten beiderseits des Atlantiks. Der Euro Stoxx 50 beendete den Tag mit einem Minus von 0,88 %, während der S&P 500 0,63 % tiefer schloss. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl legte um 3,75 % zu.
ZEW-Index sinkt deutlich
Anlässlich der Folgen des Iran-Krieges trüben sich die Perspektiven für die deutsche Konjunktur immer weiter ein. Dies zeigte auch der ZEW-Index am Dienstag. Das Barometer der Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate ist im April um 16,7 Punkte auf minus 17,2 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit Dezember 2022 gefallen. Das Lagebarometer sank um 10,8 Punkte auf minus 73,7 Zähler und verharrt damit unverändert tief im negativen Bereich.
Sentiment und Gewinne im Fokus
Auch am heutigen Mittwoch stehen wieder einige Veröffentlichungen auf der Agenda. Auf der Makro-Ebene stehen die Daten zum Verbrauchervertrauen in der EU im Mittelpunkt. Die von der EU-Kommission veröffentlichten Indikatoren signalisieren wohl eine Eintrübung der Stimmung der Haushalte, auch bedingt durch die Blockade der Straße von Hormus, die über höhere Energie- und Transportkosten zunehmend auf die Realeinkommen drückt. Christine Lagarde wird passend dazu an einem Panel der London School of Economics zu globalen wirtschaftlichen Herausforderungen teilnehmen. Inhaltlich wird sie damit an ihre jüngsten Aussagen anknüpfen, wonach die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges bislang noch nicht das Ausmaß des EZB-Negativszenarios erreicht haben, die Aussichten sich mit zunehmender Dauer des Konflikts jedoch eintrüben dürften. Auf der Mikro-Ebene werden heute unter anderem Tesla und IBM ihre Quartalszahlen vorlegen. Während bei Tesla neben Umsatz und Ergebnis vor allem Investitionsausgaben für Projekte zu autonomem Fahren, Robotik und Chipfabriken im Mittelpunkt stehen, richtet sich der Blick bei IBM besonders auf das Softwaregeschäft sowie die KI- und Quantenlösungen.
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