Kommentar
08:07 Uhr, 22.01.2026

Ist das Grönland-Thema jetzt vom Eis?

Die drohende Eskalation scheint abgewendet. Nach Verhandlungen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos rücken die USA von den geplanten Strafzöllen ab. Im Gegenzug sichert sich Washington u.a. strategischen Zugriff auf Grönlands Rohstoffe.

Noch vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, Importe aus acht Nationen mit Zöllen in Höhe von 10 % zu belegen, sollte sein Vorhaben, Grönland zu erwerben, auf Widerstand stoßen. Diese Zölle hätten sich im Juni sogar auf 25 % erhöhen sollen. Der wirtschaftliche Schaden, der durch einen erneuten Handelskrieg entstanden wäre, hätte insbesondere die exportorientierte deutsche Industrie hart getroffen. Wie aus Verhandlungskreisen zu hören ist, haben insbesondere NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Bundeskanzler Friedrich Merz in direkten Gesprächen mit dem US-Präsidenten auf eine Deeskalation hingewirkt.

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