Inflation im Euroraum sinkt im Februar auf 1,7 Prozent
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Preisdruck in der Eurozone hat im Februar deutlich abgenommen. Die jährliche Inflationsrate sank auf 1,7 (Vormonat: 2,0) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 4. Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent an.
Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, gab ebenfalls nach, aber nur leicht. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) sank auf 2,2 (2,3) Prozent. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend.
Binnen Monatsfrist sanken die Verbraucherpreise im Februar in der Gesamtrate um 0,6 Prozent, in der Kernrate betrug der Rückgang 1,1 Prozent.
Die EZB hat ihr Mandat, für eine Inflationsrate von 2 Prozent zu sorgen, nach Aussage von EZB-Präsidentin Christine Lagarde erreicht. "Ich würde in Bezug auf das Hauptziel sagen, dass wir 'Mission erfüllt' melden können - sofern nicht irgendwelche massiven, unerwarteten Schocks eintreten, die unsere Volkswirtschaften treffen würden", sagte sie kürzlich in einem Interview mit dem Wall Street Journal.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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