MÄRKTE EUROPA/DAX wieder über 25.000 - Nordex haussieren nach Zahlen
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DOW JONES--Europas Börsen zeigen sich im frühen Handel am Mittwoch mit moderaten Aufschlägen. Positive Vorgaben der Wall Street und aus Asien stützen. Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 25.050 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 liegt 0,6 Prozent vorne, gestützt von Gewinnen bei Banken- und bei Rohstoffaktien. Der Euro zieht leicht auf 1,1794 Dollar an. An den Anleihemärkten geben die Kurse nach dem jüngsten Anstieg leicht nach, die Renditen steigen also. Nach dem Rücksetzer vom Vortag zieht der Goldpreis wieder an auf 5.187 Dollar.
Keine Akzente und damit auch kein Störfeuer gehen von der Rede von US-Präsident Trump zur Lage der Nation aus. In dieser verteidigte er erwartungsgemäß seine harte Linie bei Zöllen und zeichnete ein rosiges Bild der Wirtschaft.
Im Blick haben die Anleger bereits die wie üblich mit großer Spannung erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia, am Abend nach Börsenschluss in den USA. Als das Symbol des KI-Hypes schlechthin, haben die Nvidia-Zahlen oft Signalwirkung über das Unternehmen hinaus - nicht nur für Halbleiter- und Wachstumsaktien, sondern für den gesamten Markt. "Mindestens genauso wichtig wie die Zahlen an sich wird der Ausblick sein. Der Nvidia-Bericht hat das Potenzial, die aktuellen KI-Sorgen zu lindern. Er hat aber auch das Potenzial, sie deutlich zu verstärken", heißt es bei QC Partners. Neben Nvidia wird nachbörslich auch der SAP-Wettbewerber Salesforce seine Bücher öffnen.
Unternehmensseitig gibt es wieder mehr Zahlen zu verarbeiten als an den Vortagen. Nach den enttäuschend aufgenommenen Zahlen von FMC am Vortag, überzeugen nun auch die der Mutter Fresenius nicht. Der Kurs verliert 2,5 Prozent. Im Handel ist von "enttäuschenden" Zahlen und Ausblick die Rede.
Für Heidelberg Materials geht es nach Zahlen um 2,1 Prozent nach unten. Laut den Analysten von Raiffeisen kommt das Rekordergebnis nicht gut an, weil das Baustoffunternehmen beim Umsatz erneut nicht auf ganzer Linie überzeugt habe.
Eon hat unspektakuläre Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt. Sie liegen laut den Analysten von RBC bereinigt im Rahmen der Erwartungen. Das Gleiche gelte für den Ausblick Eon ziehen um 1 Prozent an.
Ebenfalls nach Zahlen geht es für HSBC an der Londoner Börse um 5,7 Prozent nach oben. Laut RBC ist der Vorsteuergewinn 9 Prozent über der Marktschätzung ausgefallen, was hauptsächlich auf ein besseres Zinsgeschäft zurückzuführen sei.
In Mailand verbilligen sich Leonardo um 1 Prozent. Die Ergebnisse des Rüstungskonzerns haben nach Einschätzung der Analysten von Bernstein trotz einer Verlangsamung in den wichtigen Geschäftsbereichen Hubschrauber und Elektronik im vierten Quartal die hohen Erwartungen erfüllt. Rheinmetall kommen um 1,1 Prozent zurück und profitieren nicht von einem Bericht der Financial Times, wonach das Unternehmen nun doch einen Drohnen-Auftrag der Bundeswehr erhalten soll. Das anfängliche, auf Rheinmetall entfallende Volumen liege bei 269 Millionen Euro und könnte bei Erreichen bestimmter Meilensteine steigen.
In der zweiten Reihe geben Auto1 um 7,1 Prozent nach. Die Höhe der Abgaben überrascht. Im Handel werden die Geschäftszahlen als solide eingestuft. JP Morgan sieht das vierte Quartal zwar als besser als erwartet an, weist aber auf eine etwas schwächere Prognose für das operative Ergebnis und höhere Investitionen hin.
Nordex hat starke Viertquartalszahlen vorgelegt, die vor allem auf der Ergebnisseite die Erwartungen geschlagen haben. Erfreuen dürfte die Anleger der Ausblick auf das laufende Jahr. Dieser dürfte laut RBC Aufwärtsrevisionen bei den Schätzungen für das operative Ergebnis von rund 16 Prozent zur Folge haben. Jefferies spricht sogar von einem "Blowout" querbeet. Nordex haussieren um 12,7 Prozent.
Für Nagarro geht es im SDAX nachrichtenlos um 12 Prozent nach unten. Nach einer Kapitalerhöhung im Schnellverfahren verbilligen sich Jost Werke um 3,8 Prozent.
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD Euro-Stoxx-50 6.151,79 +0,6 35,19 6.116,60 16,8 Stoxx-50 5.282,31 +0,5 27,10 5.255,21 11,9 DAX 25.050,08 +0,3 63,83 24.986,25 19,9 MDAX 31.511,72 +0,3 102,22 27.039,42 15,3 TecDAX 3.730,09 +0,4 14,83 3.091,28 4,8 SDAX 17.899,53 +0,1 8,55 13.062,07 22,4 CAC 8.542,87 +0,3 23,66 8.519,21 10,0 SMI 14.008,54 +0,1 11,41 13.997,13 11,4 ATX 5.751,05 +0,7 42,32 5.708,73 38,3 DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 19:04 EUR/USD 1,1792 +0,2 0,0021 1,1771 1,1782 EUR/JPY 184,19 +0,4 0,6600 183,53 183,5200 EUR/CHF 0,9122 +0,1 0,0013 0,9109 0,9112 EUR/GBP 0,8722 -0,0 -0,0002 0,8724 0,8717 USD/JPY 156,16 +0,2 0,2800 155,88 155,7500 GBP/USD 1,3517 +0,2 0,0030 1,3487 1,3514 USD/CNY 6,8666 -0,2 -0,0164 6,8830 6,8830 USD/CNH 6,8646 -0,2 -0,0139 6,8785 6,8786 AUS/USD 0,7096 +0,6 0,0041 0,7055 0,7063 Bitcoin/USD 65.466,97 +2,2 1.410,87 64.056,10 64.259,98 ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 65,82 +0,3 0,19 65,63 Brent/ICE 71,05 +0,4 0,28 70,77 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 5.190,14 +0,8 42,34 5.147,80 Silber 91,01 +4,2 3,68 87,33 Platin 2.295,56 +5,9 127,61 2.167,95
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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