HSBC setzt auf den Reiz der REITs
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HSBC Investments hat heute die Vertriebszulassung für den HSBC Trinkaus European Property Fund (ISIN LU0259029550) in Deutschland erhalten, der in börsennotierte Immobiliengesellschaften investiert. Dies Fondsgesellschaft reagiert damit auf das große Interesse deutscher Anleger an sogenannten REITs und die Diskussion um die Einführung von REITs in Deutschland. Immobilienbezogene Aktien stellen nach Einschätzung von HSBC eine attraktive Alternative zu offenen Immobilienfonds dar und eignen sich aufgrund ihrer geringen Korrelation zum Aktienmarkt gut zur Risikodiversifikation im Portfolio.
Immobilienaktien seien sehr transparent, da sie aufgrund ihrer Börsennotierung täglich von Analysten und Rating-Agenturen beobachtet werden. Ein wichtiger Unterschied zu Immobilienfonds sei auch der tägliche Börsenhandel der REITs. Verkaufen Anleger ihre Immobilienaktien, könne das zwar Einfluss auf den Aktienkurs haben, nicht aber auf das Immobilienportfolio der Gesellschaft. Ein weiterer Vorteil sei die niedrige Korrelation der REITs zum Aktien- sowie zum Rentenmarkt, teilte HSBC Investments am Mittwoch mit.
Anleger könnten auch von den relativ konjunkturunabhängigen Dividendenausschüttungen der REITs profitieren. REITs, die sich als börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaften mit dem Handel, der Verwaltung und der Verwertung von Immobilien beschäftigen, zahlen nach Angaben von HSBC in der Regel keine Unternehmenssteuern. Die Besteuerung erfolge beim Anleger. Dafür müssten die Gesellschaften aber den weitaus größten Teil ihrer Gewinne als Dividenden ausschütten.
Die Grundlage des Investmentprozesses des HSBC Trinkaus European Property Fund bilde ein einzigartiges Screening der Unternehmen. Im Fokus stünden hierbei börsennotierte Immobilienverwalter. Das Screening konzentriere sich auf drei Kennzahlen: Erstens die Dividendenrendite, zweitens das Verhältnis des Aktienkurses zum Netto-Anlagevermögen pro Aktie und drittens das Verhältnis des Unternehmenswertes zum operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation. Die prognostizierte Rendite des Fonds beträgt etwa sieben bis acht Prozent per anno.
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