Analyse
08:00 Uhr, 19.06.2026

HORNBACH - Starkes Umsatzwachstum, aber leider hakt es beim Profit

Hornbach startet mit ordentlich Rückenwind ins neue Geschäftsjahr. Während viele Händler weiter unter der Zurückhaltung der Verbraucher leiden, kann der Baumarktkonzern seine starke Stellung in Europa ausspielen.

Vor allem außerhalb Deutschlands zieht die Nachfrage spürbar an. Das zeigt: Die Gruppe profitiert nicht nur von ihrem Preisversprechen, sondern zunehmend auch von ihrer geografischen Breite.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27, das vom 1. März bis 31. Mai 2026 lief, steigerte die Hornbach Gruppe den Nettoumsatz um 4,9 % auf 2,0 Mrd. EUR. Der größte operative Teilkonzern, die Hornbach Baumarkt AG, legte um 4,7 % auf 1,9 Mrd. EUR zu. In Deutschland fiel das Wachstum mit 1,8 % auf 885,3 Mio. EUR moderat aus. Deutlich dynamischer entwickelte sich das Geschäft im übrigen Europa, wo die Erlöse um 7,5 % auf 1,01 Mrd. EUR stiegen. Die Hornbach Baustoff Union erhöhte ihren Umsatz um 6,8 % auf 105,4 Mio. EUR.

Auch auf vergleichbarer Fläche blieb Hornbach im Plus. Flächen- und währungsbereinigt wuchs der Umsatz der Baumarktsparte um 2,8 %. Der Onlinehandel einschließlich Click & Collect legte um 9,0 % auf 257,5 Mio. EUR zu und kam damit auf einen Umsatzanteil von 13,6 %. Für einen Baumarktkonzern, dessen Geschäft weiterhin stark vom stationären Einkauf geprägt ist, bleibt das digitale Wachstum ein wichtiger Stabilitätsfaktor.

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