HONEYWELL AEROSPACE: Ungebunden und „QT1“ als Enttäuschung.
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke
Der frühere HONEYWELL-Geschäftsbereich ist seit dem 29. Juni eigenständig und vor allem börsennotiert. Die Trennung kostet, insbesondere für eigenen organisatorischen Aufbau, um 100 Mio. $. Gestern wurde „QT1“ absolviert, der erste Quartalstermin führte direkt zu einer Quittung von – 23 %.
Das Spektrum geht weit über Triebwerke hinaus. Es geht um Systeme für verschiedene Flugzeuge und Helikopter, hinzu kommen technische Lösungen für Raumfahrt und Rüstung. Die Sparten folgen etwa der Einteilung in Avionik/Elektronik, Triebwerke/Energiesysteme sowie Verteidigung/Raumfahrt/Sicherheit.
Der herbe Kursverfall lag an verfehlten Erwartungen. Am Beispiel adjusted EPS, bereinigter Gewinn: statt 2,13 $ nur 1,87. Das Management verwies auf Probleme in den Lieferketten, während Nachfrage und Auftragsbestand (18 Mrd. $) weiterhin hoch sind. Langfristverträge als Zulieferer (Erstausstatter) etwa für BOEING haben Vorrang, mancher lukrative Zusatzauftrag (Aftermarket) muss zurzeit offenbar abgelehnt werden.
Die tiefere Bewertung (49,6 Mrd. $ Marktkapitalisierung) lockt schon zum Kauf einer spekulativen Anfangsposition. Mit Aussicht auf Kurserholung, sobald die Lieferketten wieder optimal funktionieren. Auch auf niedrigerem Kursniveau ist der Hinweis „bitte mit Augenmaß“ nicht verzichtbar. Es könnten noch Bewertungsüberraschungen in der Pipeline stecken.
Chart von „HONA“ (Nasdaq-Kürzel): Zum Vergleich sind Kursverläufe der früheren Konzernmutter sowie weiterer Unternehmen des Branchenumfelds (Mitbewerber) eingetragen.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Bernecker-Daily.
Exklusiv-Angebot: Bernecker Aktionärsbrief + TV für stock3 Leser
