Analyse

HELLOFRESH - Diese Verkäufe tun weh

Mit Abschlägen in Höhe von über 5% markiert die Aktie von HelloFresh einen neuen Tiefpunkt. Damit verpuffen die Stabilisierungsmaßnahmen der letzten Wochen komplett.

Erwähnte Instrumente

  • HelloFresh SE - WKN: A16140 - ISIN: DE000A161408 - Kurs: 64,980 € (XETRA)

Erst gestern noch startete die Aktie des bekannten Kochboxen-Lieferanten mit positiven Vorzeichen ins neue Jahr. Nur einen Tag später ist die Welt wieder eine andere. Durch die heutigen Abgaben wird ein Support gebrochen und die Aktie generiert ein neues Sell-Signal. Damit droht dem Anteilsschein eine weitere Serie von Verlusten.

60 EUR als potenzieller Rettungsanker

Bei Sichtung des Wochencharts wird deutlich, dass das Doppeltop im Big-Picture weiter seine Wirkung entfaltet. Durch den erneuten Abgabgedruck wird nun das Zwischentief bei 68,32 EUR klar gerissen. Damit steuert die Aktie auf den Supportbereich bei 60,40 EUR zu.

HelloFresh - Aktie (Wochenchart)
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Einstieg vorerst verschieben

Hier ergibt sich die nächste Chance auf eine Gegenbewegung der Bullen. Allerdings müsste man aufgrund des anhaltenden Verkaufsdruck schauen, ob und wie die Bullen hier etwas entgegensetzen können. Alternativ wäre die nächste Haltestation erst bei rund 53 EUR auszumachen, was jedoch vom aktuellen Kursniveau einen weiteren Abstieg von fast 20 % bedeuten würde. Doch soweit muss es nicht kommen.

Tritt der Überraschungsfall ein und die Papiere können sich im Laufe des Handelstages erholen und den Supportbereich bei 66,22 - 68,83 EUR verteidigen, so würde ein Last-Minute-Rettung ermöglicht werden. Erste Kaufsignale würden sich folgend ab Kursen über 71,78 EUR ergeben.


Fazit: Die Bären schlagen bei der Aktie von HelloFresh erneut zu. Durch die heutigen Abgaben muss mit einer weiteren Korrektur gerechnet werden. Bei 60,35 EUR oder ≈53 EUR ergeben sich wieder potenzielle Rebound-Gelegenheiten.



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Über den Experten

Johannes Büttner
Johannes Büttner
Technischer Analyst und Trader

Johannes Büttner begann bereits in Jugendjahren sich für die Börsenwelt zu interessieren. Nachdem er bereits zu Schulzeiten mit ersten Aktien handelte, vertiefte er seither kontinuierlich sein Wissen und wurde selbst zu einem aktiven Trader. Seine Faszination an den internationalen Finanzmärkten schlug sich vor allem in der Vertiefung seines Wissens im Bereich der Charttechnik nieder. Im Herbst 2019 absolvierte er seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und nahm sein Masterstudium im Fach Business Administration auf. Sein Handelsschwerpunkt liegt auf Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen. Im Mittelpunkt seiner Analysen steht die technische Analyse. Hierbei fokussiert er sich auf die klassische Chartanalyse. Die persönliche Handelsstrategie von ihm besteht aus einem Mix aus optimalen CRV-Setups, Antizyklik und dem Turnaround-und Outbreakhandel. Dabei handelt er im kurz-bis mittelfristigen Bereich vorrangig mit Hebelprodukten und Optionsscheinen.

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