Analyse
13:00 Uhr, 20.08.2026

HEIDELBERGER DRUCK - Die Zukunftsinvestments liefern noch nicht, das alte Geschäft muss es richten

Der Konzern startet mit schwachen Zahlen in das Geschäftsjahr 2026/27. Der Umsatz sank in Q1 um 13 % auf 404 Mio. EUR, das bereinigte EBITDA fiel von 20 Mio. EUR auf 1 Mio. EUR und die Marge von 4,4 % auf 0,2 %. Unter dem Strich stand ein Verlust von 32 Mio. EUR. Trotzdem hält der Vorstand an seiner Prognose fest.

Der Umsatz soll ungefähr das Vorjahresniveau erreichen, die bereinigte EBITDA-Marge "spürbar" steigen. Damit setzt Heidelberg auf eine schnelle operative Erholung. Das Management betrachtet den schwachen Auftakt primär als Folge von zeitlichen Verschiebungen. Zugleich baut der Konzern neue Geschäftsfelder in Defense und Energiespeichern auf ,die eigentliche Hoffnung und ein möglicher Kurstreiber. Für das laufende Jahr müssen die Ergebnisverbesserungen jedoch fast vollständig aus dem bestehenden Geschäft kommen.

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