Goldpreis: Neuer Abwärtsimpuls eingeleitet
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Alles andere als überzeugend fielen die jüngsten Erholungsversuche des Goldpreises aus. Das Scheitern an der 38-Tages-Linie (akt. bei 1.406 USD) sowie das frische Verkaufssignal seitens des Point & Figure- Charts verpassen dem Chartverlauf des Edelmetalls nun sogar die nächste Breitseite. Abgerundet wird das negative Bild durch den Bruch des kurzfristigen Erholungstrends seit Mitte April (akt. bei 1.394 USD), wodurch gleichzeitig eine Wimpelformation nach unten aufgelöst wurde, sowie das Unterschreiten des bisherigen Jahrestiefs bei 1.336 USD. Da auch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon erneut synchrone Ausstiegssignale generiert haben, müssen sich Anleger auf weitere Kursrückgänge einstellen. Aus der im April nach unten aufgelösten Tradingrange zwischen rund 1.800 USD und 1.500 USD lässt sich ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 300 USD bzw. ein korrespondierendes Kursziel von 1.200 USD ableiten. Auf dem Weg in diese Region definieren das Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements des Aufwärtsimpulses seit Herbst 2008 bzw. der gesamten Aufwärtsbewegung seit Beginn des Jahrtausends (1.301/1.284 USD) sowie das Hoch vom Juni 2010 bei 1.251 USD wichtige Zwischenetappen.
Quelle: HSBC Trinkaus
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