GE VERNOVA mit starker Prognose
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- GE Vernova - WKN: A404PC - ISIN: US36828A1016 - Kurs: 692,700 $ (NYSE)
Der Umsatz stieg auf 10,96 Mrd. USD und lag damit klar über den Markterwartungen. Der Nettogewinn belief sich auf 3,7 Mrd. USD, was einer außergewöhnlich hohen Marge von 33,5 % entspricht. Der verwässerte Gewinn je Aktie sprang auf 13,39 USD, allerdings wesentlich getrieben von einem einmaligen Steuerertrag in Höhe von 2,9 Mrd. USD. Operativ blieb das Bild solide, aber weniger spektakulär: Das bereinigte EBITDA erreichte 1,16 Mrd. USD, leicht unter den Erwartungen, die Marge lag bei 10,6 %.
Rekordaufträge treiben den Auftragsbestand
Der eigentliche Treiber der Aktie bleibt die operative Dynamik. Die Auftragseingänge explodierten im vierten Quartal auf 22,2 Mrd. USD und legten organisch um 65 % zu. Der gesamte Auftragsbestand wuchs sequenziell um 15 Mrd. USD und erreichte mit 150 Mrd. USD einen neuen Rekord. Besonders stark entwickelte sich das Power- und Elektrifizierungsgeschäft, wo sowohl das Neugeschäft als auch die Margenqualität im Auftragsbuch sichtbar zulegten. Im Gasgeschäft erhöhte sich der gesicherte Turbinenbestand inklusive Slot-Reservierungen auf 83 GW, ein klarer Hinweis auf die anhaltend hohe Nachfrage nach grundlastfähiger Erzeugung.
Auf Jahressicht erzielte GE Vernova einen Umsatz von 38,1 Mrd. USD, ein Plus von 9 %. Das bereinigte EBITDA stieg auf 3,2 Mrd. USD, die Marge verbesserte sich auf 8,4 %. Der operative Cashflow erreichte 5,0 Mrd. USD, der Free Cashflow lag bei 3,7 Mrd. USD und hat sich damit mehr als verdoppelt. Die Liquiditätsposition bleibt mit 8,8 Mrd. USD komfortabel, zugleich wurden 3,6 Mrd. USD an die Aktionäre zurückgeführt.
Die Segmententwicklung unterstreicht die strategische Ausrichtung. Power und Electrification liefern Wachstum, Margenexpansion und Cash. Besonders die Elektrifizierungssparte profitiert vom globalen Netzausbau, steigender Nachfrage nach Schaltanlagen und Hochspannungs-Gleichstromtechnik. Das Windgeschäft bleibt hingegen die Problemzone. Für das erste Quartal 2026 rechnet der Konzern weiterhin mit EBITDA-Verlusten zwischen 300 Mio. USD und 400 Mio. USD, vor allem belastet durch Offshore-Projekte und ein schwieriges Marktumfeld.
Konzernchef Scott Strazik sprach dennoch von "signifikantem Momentum“ zum Start ins Jahr 2026 und verwies auf die verbesserte Margenqualität im Auftragsbestand. Finanzchef Ken Parks betonte die disziplinierte Preisgestaltung und den robusten Cashflow als Basis für Investitionen und steigende Kapitalrückführungen.
Ausblick deutlich angehoben
Für 2026 hob GE Vernova die Prognose spürbar an. Der Umsatz soll nun 44 Mrd. USD bis 45 Mrd. USD erreichen, nach zuvor 41 Mrd. USD bis 42 Mrd. USD. Die bereinigte EBITDA-Marge wird zwischen 11 % und 13 % erwartet, der Free Cashflow soll auf 5,0 Mrd. USD bis 5,5 Mrd. USD steigen. In den kommenden Jahren peilt der Konzern ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich an. Zusätzlich soll die vollständige Übernahme von Prolec GE Anfang Februar 2026 das Elektrifizierungsgeschäft weiter stärken.
Fazit: GE Vernova überzeugt mit einem starken Auftragseingang, wachsendem Cashflow und einem rekordhohen Auftragsbestand. Der Ausblick bleibt extrem stark, die Bewertung aber auch sehr ambitioniert. Gelingt der charttechnische Ausbruch auf ein neues Hoch, können Trader mit engem Stoppkurs bei 650 USD aufspringen. Für längerfristig orientierte Investoren ist die Bewertung derzeit aber schlicht zu sportlich.
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eigene Schätzungen
| Jahr | 2025e* | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mrd. USD | 38,10 | 44,50 | 49,00 |
| Ergebnis je Aktie in USD | 17,92 | 21,00 | 30,00 |
| KGV | 39 | 33 | 23 |
| Dividende je Aktie in USD | 1,00 | 1,86 | 2,04 |
| Dividendenrendite | 0,14% | 0,27% | 0,29% |
|
*e = erwartet, Berechnungen basieren bei |

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