GFT - Starke Mittelfristprognose und schwacher Ausblick auf 2025
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Das bereinigte EBIT stieg um 6 % auf 77,44 Mio. EUR. Trotz höherer Investitionen verbesserte sich der operative Cashflow deutlich auf 72,42 Mio. EUR nach 40,44 Mio. EUR im Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis lag mit 65 Mio. EUR exakt auf dem Erwartungswert der Analysten. Leider schaut der kurzfristige Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025 ergebnisseitig deutlich schlechter aus als gedacht. Der Umsatz soll auf 930 Mio. EUR steigen (erwartet 918 Mio. EUR), doch das Vorsteuerergebnis soll nur noch bei 60 Mio. EUR (erwartet 69 Mio. EUR) liegen. Gleichzeitig gibt das Unternehmen eine Mittelfristprognose heraus, die deutlich über den Erwartungen liegt.
Alles soll sich um KI drehen
Parallel zu den vorläufigen Geschäftszahlen hat GFT eine ambitionierte Fünfjahresstrategie präsentiert. Bis 2029 soll das Unternehmen vollständig KI-zentriert sein und seinen Umsatz auf rund 1,5 Mrd. EUR steigern. Die bereinigte EBIT-Marge soll 9,5 % erreichen. „Softwareentwicklung, IT-Engineering und Beratungsleistungen stehen vor einem grundlegenden Wandel. Wir wollen nicht nur reagieren, sondern diesen Wandel aktiv gestalten“, erklärte CEO Marco Santos.