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11:26 Uhr, 06.10.2026

Fear and Greed Index: So misst du Angst und Gier an der Börse

Wenn die Kurse fallen, verkaufen Anleger, weil sie Angst haben, und wenn sie steigen, kaufen sie, weil sie nichts verpassen wollen. Beides ist menschlich, beides kostet Rendite, und beides lässt sich messen. Genau das versucht der bekannteste Stimmungsindikator der Wall Street: ein einziger Wert zwischen 0 und 100, der sagt, ob gerade Angst oder Gier den Markt regiert.

Der Fear and Greed Index von CNN Business fasst sieben Marktdaten zu dieser einen Zahl zusammen. Er ist kein Prognosetool und kein Kaufsignal, aber ein guter Spiegel dafür, wie die Masse der Marktteilnehmer gerade positioniert ist. Wer ihn richtig liest, erkennt Extremphasen, in denen die eigene Cash-Quote oder ein antizyklischer Blick sinnvoller ist als der Reflex der Mehrheit.

Dieser Artikel zeigt dir: wie der Index aufgebaut ist und was die Skala bedeutet, welche sieben Indikatoren dahinterstecken, wie die Zonen historisch verteilt sind, was der Crypto Fear and Greed Index anders macht, wie du Extremwerte antizyklisch nutzt, welche historischen Angst- und Gierphasen der Index gezeigt hat, wo seine Grenzen liegen und wo du den aktuellen Wert findest.

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Aktuellen Wert abrufen

Den tagesaktuellen Fear and Greed Index für den US-Aktienmarkt findest du direkt bei CNN Business. Die Krypto-Variante veröffentlicht Alternative.me/crypto/fear-and-greed-index/. Beide Seiten sind kostenlos und werden während des Handelstags aktualisiert. Zum Redaktionsschluss Mitte September 2026 stand der Aktienmarkt-Index bei rund 30 Punkten, also im Bereich „Fear“.

Was der Fear and Greed Index misst

Der Fear and Greed Index wird seit 2011 von CNN Business (damals CNNMoney) veröffentlicht. Die Grundidee ist simpel: Kurse werden nicht nur von Gewinnen, Zinsen und Konjunktur bestimmt, sondern auch von Emotionen. Übertriebene Angst drückt Kurse unter ihren fairen Wert, übertriebene Gier treibt sie darüber. Der Index versucht, diese Emotionen aus Marktdaten abzulesen, nicht aus Umfragen. Er misst also nicht, was Anleger sagen, sondern was sie tun.

Das Ergebnis ist ein Wert zwischen 0 und 100. Je niedriger, desto größer die Angst, je höher, desto größer die Gier. CNN teilt die Skala in fünf Zonen ein.

Wert Zone Was es bedeutet
0 bis 24 Extreme Fear (extreme Angst) Panikartige Verkäufe, hohe Volatilität, Flucht in sichere Häfen
25 bis 44 Fear (Angst) Anleger sind vorsichtig, Rücksetzer werden nicht gekauft
45 bis 55 Neutral Kein klares Übergewicht in eine Richtung
56 bis 74 Greed (Gier) Optimismus, Rücksetzer werden schnell gekauft
75 bis 100 Extreme Greed (extreme Gier) Euphorie, kaum Absicherung, Risiko wird ausgeblendet

Wichtig ist der Bezugsrahmen: Der Index bildet den US-Aktienmarkt ab, konkret den S&P 500 und die New Yorker Börse. Da die Wall Street den Takt für DAX, Nasdaq und die meisten Weltmärkte vorgibt, ist er trotzdem für deutsche Anleger relevant. Einen offiziellen „Angst und Gier Index“ für den DAX gibt es nicht, auch wenn einzelne Anbieter eigene Varianten berechnen.

Die sieben Indikatoren des CNN Fear and Greed Index

Der Index ist kein Bauchgefühl, sondern ein Rechenmodell aus sieben Einzelindikatoren. Jeder wird mit seinem eigenen historischen Durchschnitt verglichen und auf eine Skala von 0 bis 100 gebracht. Anschließend werden alle sieben gleich gewichtet und zu einem Gesamtwert gemittelt. Auf der CNN-Seite kannst du jeden Indikator einzeln einsehen, was oft aufschlussreicher ist als die Gesamtzahl.

Indikator Was gemessen wird Angst-Signal Gier-Signal
Market Momentum S&P 500 im Vergleich zu seinem 125-Tage-Durchschnitt Index unter dem Durchschnitt Index deutlich über dem Durchschnitt
Stock Price Strength Zahl der Aktien an der NYSE auf 52-Wochen-Hoch gegenüber 52-Wochen-Tief Mehr Tiefs als Hochs Mehr Hochs als Tiefs
Stock Price Breadth McClellan Volume Summation Index: Handelsvolumen steigender gegenüber fallender Aktien Volumen konzentriert sich in fallenden Aktien Breite Beteiligung steigender Aktien
Put and Call Options Put/Call-Ratio im 5-Tage-Durchschnitt Ratio über 1, viele Absicherungen Niedrige Ratio, wenig Absicherung
Market Volatility VIX im Vergleich zu seinem 50-Tage-Durchschnitt VIX steigt über den Durchschnitt VIX fällt unter den Durchschnitt
Safe Haven Demand Rendite von Aktien gegenüber US-Staatsanleihen über 20 Handelstage Anleihen laufen besser als Aktien Aktien laufen deutlich besser
Junk Bond Demand Renditeabstand zwischen Hochzinsanleihen und Investment-Grade-Anleihen Spread weitet sich, Risiko wird gemieden Spread eng, Risiko wird gesucht

Ein paar Erläuterungen helfen beim Lesen. Die Put/Call-Ratio setzt die gehandelten Verkaufsoptionen (Puts) ins Verhältnis zu den Kaufoptionen (Calls). Kaufen viele Anleger Puts, sichern sie sich gegen fallende Kurse ab, ein Zeichen für Angst. Der VIX misst die vom Optionsmarkt erwartete Schwankungsbreite des S&P 500 für die kommenden 30 Tage und gilt als „Angstbarometer“ der Wall Street. Die Marktbreite ist deshalb wichtig, weil ein Index von wenigen Schwergewichten nach oben gezogen werden kann, während die Mehrheit der Aktien fällt. Genau diese Diskrepanz war 2023 und 2024 mehrfach zu beobachten, als eine Handvoll KI-Werte den S&P 500 trugen.

Was Put und Call bedeuten und wie Optionsscheine auf Angst und Gier am Markt reagieren, erklärt der Artikel Optionsscheine einfach erklärt: Call, Put und Hebel. Wie du VIX, RSI und andere Marktindikatoren im Chart einordnest, zeigt das Kapitel Chartanalyse im Artikel Trading-Indikatoren im Überblick.

Angst und Gier Index: Wie die Zonen historisch verteilt sind

Um einen Wert einordnen zu können, hilft der Blick auf die Verteilung. Seit 2011 lag der Index im Durchschnitt bei knapp 49 Punkten, der Median bei 50. Die Zonen sind aber nicht symmetrisch besetzt.

Zone Anteil der Handelstage seit 2011
Extreme Fear rund 15 %
Fear rund 26 %
Neutral rund 17 %
Greed rund 32 %
Extreme Greed rund 9 %

Zwei Dinge fallen auf. Erstens verbringt der Markt deutlich mehr Zeit im Bereich „Greed“ als im Bereich „Fear“, was zum langfristigen Aufwärtstrend der Aktienmärkte passt. Zweitens sind die extremen Angstphasen häufiger als die extremen Gierphasen: An über 130 Handelstagen lag der Index unter 10, aber nur an knapp 40 Tagen über 90. Angst ist an der Börse heftiger und kurzlebiger als Gier. Der größte Tagessprung nach unten betrug 35 Punkte, nach oben 24 Punkte.

Für die Praxis heißt das: Ein Wert von 65 ist keine Übertreibung, sondern Normalzustand in einem Bullenmarkt. Ein Wert unter 20 ist dagegen selten und markiert Phasen, die in der Rückschau häufig Chancen waren, aber eben nicht immer sofort.

Crypto Fear and Greed Index: die Variante für Bitcoin und Co.

Für den Kryptomarkt gibt es einen eigenen Index, den die Plattform Alternative.me seit 2018 täglich berechnet. Er nutzt dieselbe Skala von 0 bis 100 mit ähnlichen Zonen, greift aber auf ganz andere Daten zurück, weil es am Kryptomarkt weder eine Put/Call-Ratio noch einen VIX in vergleichbarer Form gibt.

Komponente Gewichtung Was gemessen wird
Volatilität 25 % Aktuelle Schwankung und maximale Drawdowns von Bitcoin gegenüber dem 30- und 90-Tage-Durchschnitt
Marktmomentum und Volumen 25 % Aktuelles Volumen und Momentum im Vergleich zum Durchschnitt
Social Media 15 % Erwähnungen, Hashtags und Interaktionsraten zu Bitcoin und Krypto
Umfragen 15 % Wöchentliche Anlegerumfragen (derzeit pausiert)
Bitcoin-Dominanz 10 % Marktanteil von Bitcoin am gesamten Kryptomarkt
Google Trends 10 % Suchvolumen zu Bitcoin-bezogenen Begriffen

Der Crypto Fear and Greed Index ist stärker auf Bitcoin ausgerichtet und deutlich anfälliger für Stimmungsschwankungen, weil Social Media und Suchtrends direkt einfließen. Er erreicht Extremwerte schneller und häufiger als sein Aktien-Pendant. Auch CoinMarketCap veröffentlicht eine eigene Variante mit ähnlichem Aufbau. Für Krypto-Anleger gilt dieselbe Logik wie am Aktienmarkt: Extremwerte sind ein Hinweis auf Übertreibung, kein Zeitpunkt.

Fear and Greed Index antizyklisch nutzen: Warnsignal, kein Timing-Tool

Warren Buffett hat den Gedanken auf einen Satz gebracht: Sei ängstlich, wenn andere gierig sind, und gierig, wenn andere ängstlich sind. Der Fear and Greed Index ist im Grunde die Messgröße für dieses Prinzip. Sein Nutzen liegt aber nicht darin, dass du bei 15 kaufst und bei 85 verkaufst. Wer das mechanisch versucht, wird feststellen, dass der Index in einem Bärenmarkt wochenlang unter 20 bleiben und in einem Bullenmarkt monatelang über 70 verharren kann.

Sinnvoller ist der Einsatz als Kontrollinstrument für das eigene Verhalten. Drei Fragen helfen dabei.

Bei extremer Angst: Bin ich selbst gerade ängstlich, und verkaufe ich deshalb, oder weil sich an meiner Analyse etwas geändert hat? Habe ich Cash, um Qualität günstiger zu kaufen, und wenn ja, in welchen Tranchen? Welche Positionen auf meiner Watchlist sind jetzt bei Kursen angekommen, die ich vor drei Monaten als Einstieg gesehen hätte?

Bei extremer Gier: Steht meine Cash-Quote noch dort, wo ich sie haben will, oder bin ich voll investiert, weil alles läuft? Laufen meine Gewinnerpositionen auf Gewichtungen, die ich bei nüchterner Betrachtung nicht wollen würde? Kaufe ich gerade, weil die Analyse stimmt, oder weil ich Angst habe, etwas zu verpassen?

Bei jedem Extremwert: Was sagen die Einzelindikatoren? Ein Wert von 15, der vor allem aus dem VIX und der Put/Call-Ratio kommt, deutet auf kurzfristige Panik. Ein Wert von 15, bei dem auch Marktbreite und Junk-Bond-Spreads tief im roten Bereich liegen, deutet auf ein strukturelles Problem im Kreditmarkt. Das erste Szenario ist historisch häufiger eine Chance, das zweite häufiger der Anfang eines längeren Abschwungs.

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So passt der Index zur Goldesel-Strategie

Im Goldesel Trading Depot ist die Cash-Quote das wichtigste Steuerungsinstrument. Der Fear and Greed Index ist ein guter Anlass, sie zu überprüfen: In extremen Gierphasen wächst die Cash-Reserve, in extremen Angstphasen wird sie schrittweise eingesetzt, wenn Newsflow und Chartbild einzelner Aktien passen. Der Index ersetzt dabei nie die Analyse des Einzelwerts, er verändert nur die Bereitschaft, überhaupt aktiv zu werden.

Wie du erkennst, ob FOMO oder Gier deine Entscheidungen steuern, und was in einer Panikphase konkret zu tun ist, erklären die Artikel FOMO: So gehst du mit der Angst um und Börsencrash: Dein Notfallplan aus dem Kapitel Risikomanagement.

Historische Extremphasen: Was der Index in Krisen und Rallys gezeigt hat

Der Blick zurück zeigt, wie sich Extremwerte zu späteren Kursverläufen verhalten haben. Die Werte stammen aus der öffentlich zugänglichen Datensammlung von FinHacker, die den CNN-Index seit 2011 archiviert.

Phase Tiefst- bzw. Höchstwert Kontext Was danach geschah
August 2011 1 US-Rating-Herabstufung, Euro-Schuldenkrise S&P 500 markierte im Oktober 2011 sein Tief, danach mehrjähriger Bullenmarkt
Oktober 2014 0 Wachstumssorgen, Korrektur um rund 10 Prozent Tief innerhalb weniger Wochen, neue Hochs im Folgemonat
Dezember 2018 2 Zinserhöhungen der Fed, Handelskonflikt Tief am 24. Dezember, 2019 starkes Aktienjahr
März 2020 2 Corona-Crash, S&P 500 verlor über 30 Prozent Tief am 23. März, danach eine der schnellsten Erholungen der Geschichte
Ende 2020 97 Impfstoff-Hoffnung, Liquiditätsflut Rally lief noch bis Ende 2021 weiter, Gier blieb über ein Jahr hoch
2022 3 Zinswende, Bärenmarkt in Tech Mehrere Angstphasen über das Jahr, Tief erst im Oktober 2022
April 2025 3 Zollschock, Rekord-Tagesverluste Erholung innerhalb weniger Wochen, „Extreme Greed“ bereits im Sommer 2025

Die Tabelle bestätigt das Muster, warnt aber auch. In den meisten Fällen lag ein Extremwert unter 5 in der Nähe eines Kurstiefs. Im Jahr 2022 aber kam der erste Extremwert Monate vor dem tatsächlichen Tief, und wer im Mai 2022 auf Basis des Index voll eingestiegen ist, musste bis Oktober weitere zweistellige Verluste aushalten. 2018 verbrachte der Index 35 Handelstage unter 10 Punkten. Umgekehrt hielt sich die Gier nach dem Hoch von 97 Ende 2020 über ein Jahr, und wer im Januar 2021 verkauft hat, verpasste ein starkes Aktienjahr.

Die Lehre daraus ist keine Timing-Regel, sondern eine Haltungsfrage: Extremwerte sind Momente, in denen es sich lohnt, gegen den eigenen Reflex zu prüfen, ob die Analyse noch stimmt.

Grenzen des Index

Der Fear and Greed Index ist ein nützliches Werkzeug mit klaren Schwächen. Erstens ist er ein reiner US-Indikator. Sondersituationen im DAX, an den Rohstoffmärkten oder in Schwellenländern bildet er nicht ab. Zweitens ist er kein Frühindikator: Alle sieben Komponenten reagieren auf Kursbewegungen, die bereits stattgefunden haben. Er bestätigt eine Stimmung, er prognostiziert sie nicht. Drittens können Extremwerte lange anhalten. „Extreme Fear“ heißt nicht, dass morgen die Erholung beginnt, und „Extreme Greed“ nicht, dass sie morgen endet.

Viertens ist die Gleichgewichtung eine Vereinfachung. Ob der Junk-Bond-Markt oder der VIX gerade das wichtigere Signal liefert, hängt von der Marktphase ab, der Index behandelt beide gleich. Fünftens hat CNN die Berechnung einzelner Komponenten im Laufe der Jahre angepasst, sodass sehr alte Werte nur eingeschränkt mit aktuellen vergleichbar sind. Und schließlich gilt für die Krypto-Variante, dass Social-Media-Daten leicht von Hypes und Bots verzerrt werden.

Der Index ersetzt deshalb weder die fundamentale Analyse einer Aktie noch die Chartanalyse eines Einstiegs. Er beantwortet eine einzige Frage: Wie ist die Mehrheit gerade positioniert? Alles Weitere ist deine Aufgabe.

Wo du den aktuellen Wert findest

Der Fear and Greed Index für den Aktienmarkt wird ausschließlich von CNN Business berechnet und dort kostenlos veröffentlicht, inklusive der sieben Einzelindikatoren und einer Historie über ein Jahr. Für längere Zeitreihen bis 2011 bieten Datensammler wie FinHacker oder MacroMicro Charts und Statistiken an. Den Crypto Fear and Greed Index findest du bei Alternative.me mit täglicher Historie und einer kostenlosen Schnittstelle, eine ähnliche Variante bei CoinMarketCap.

Index Anbieter Aktualisierung Historie
Fear and Greed Index (Aktien) CNN Business Laufend während des US-Handels 1 Jahr auf der Seite, längere Reihen bei Drittanbietern
Crypto Fear and Greed Index Alternative.me Täglich Seit 2018, mit API
Crypto Fear and Greed Index CoinMarketCap Täglich Seit 2023

Ein Tipp zum Schluss: Notiere den Wert in deinem Trading-Tagebuch bei jedem Kauf und Verkauf. Nach 50 Trades siehst du schwarz auf weiß, ob du dazu neigst, in Gierphasen zu kaufen und in Angstphasen zu verkaufen. Diese Erkenntnis ist mehr wert als jede Timing-Regel.

Alle Lektionen des Kurses, von Derivaten über Earnings-Trading bis zur Praxis im Goldesel Trading Depot, findest du auf der Kursseite Trading und Investieren für Fortgeschrittene.

Zusammenfassung: Fear and Greed Index

✅ Der Fear and Greed Index von CNN Business misst die Stimmung am US-Aktienmarkt auf einer Skala von 0 (extreme Angst) bis 100 (extreme Gier) und wird laufend aktualisiert.

✅ Sieben gleich gewichtete Indikatoren stecken dahinter: Momentum, Kursstärke, Marktbreite, Put/Call-Ratio, VIX, Nachfrage nach sicheren Häfen und Nachfrage nach Hochzinsanleihen.

✅ Historisch liegt der Index häufiger im Bereich Gier als im Bereich Angst, extreme Angst tritt aber heftiger und öfter auf als extreme Gier: über 130 Tage unter 10 Punkten stehen knapp 40 Tagen über 90 gegenüber.

✅ Der Crypto Fear and Greed Index von Alternative.me nutzt dieselbe Skala, basiert aber auf Volatilität, Volumen, Social Media und Google Trends und reagiert deutlich nervöser.

✅ Extremwerte sind Warnsignale für Übertreibungen, keine Timing-Regel. 2022 lag der erste Extremwert Monate vor dem Tief, Ende 2020 hielt die Gier über ein Jahr an.

✅ Sinnvoll ist der Index als Kontrollinstrument für das eigene Verhalten und die Cash-Quote, kombiniert mit der Analyse einzelner Aktien nach Newsflow und Chart.

✅ Seine Grenzen: reiner US-Bezug, nachlaufende Komponenten, Gleichgewichtung und die Möglichkeit, dass Extremphasen lange anhalten.

✅ Den aktuellen Wert findest du kostenlos bei CNN Business, die Krypto-Variante bei Alternative.me/crypto/fear-and-greed-index/. Notiere ihn bei jedem Trade, um deine eigene Anfälligkeit für Angst und Gier zu erkennen.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Die Autoren sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse in den erwähnten Wertpapieren nicht investiert.

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