Kommentar
09:09 Uhr, 20.01.2026

EZB: Was der neue Vizepräsident für Deutschlands Chancen auf den EZB-Chefposten bedeutet

Boris Vujčić wird neuer Vizepräsident der Europäischen Zentralbank. Der kroatische Notenbankchef setzte sich überraschend gegen den Favoriten Olli Rehn aus Finnland durch. Die Entscheidung könnte auch Signalwirkung für die Nachfolge von EZB-Chefin Christine Lagarde haben.

Die Euro-Finanzminister haben sich auf Boris Vujčić als Nachfolger von EZB-Vizepräsident Luis de Guindos geeinigt, dessen Amtszeit im Mai endet. Mit Vujčić zieht erstmals ein Vertreter eines osteuropäischen Landes in das Direktorium der EZB ein. Kroatien selbst ist erst seit Anfang 2023 Mitglied der Eurozone. Die formelle Ernennung durch die EU-Staats- und Regierungschefs gilt als Formsache.

Der kroatische Notenbankchef war nicht der Favorit im Auswahlverfahren. Beobachter hatten dem Finnen Olli Rehn, Notenbankchef in Helsinki, die besten Chancen eingeräumt.

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