Euroraum-Wirtschaftsstimmung sinkt im Februar wider Erwarten
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Februar wider Erwarten eingetrübt. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung fiel auf 98,3 Punkte von 99,3 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Indexanstieg auf 99,8 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator sank auf 98,3 Punkte von 99,3 im Vormonat.
Der Rückgang des Indikators war größtenteils auf einen deutlichen Vertrauensverlust im Dienstleistungssektor zurückzuführen, wobei auch das Baugewerbe in geringerem Maße dazu beitrug. Die Stimmung im Industriesektor und bei den Verbrauchern blieb hingegen weitgehend unverändert, während das Vertrauen im Einzelhandel seinen Aufwärtstrend fortsetzte.
Unter den größten Volkswirtschaften der EU sank der Indikator am stärksten in Frankreich (minus 2,8), gefolgt von Polen (minus 1,9) und Italien (minus 0,6), während er in Spanien (0,0), Deutschland und den Niederlanden (jeweils minus 0,2) weitgehend stabil blieb.
Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone sank auf minus 7,1 Punkte von minus 6,8 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Anstieg auf minus 6,1 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Anstieg auf minus 12,2 Punkte von minus 12,4 im Vormonat gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.
Link: https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/business-and-consumer-surveys/latest-business-and-consumer-surveys_en
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/apo/kla
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