Europäische Aktienmärkte in Rekordlaune
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Europäische Aktien legen weiter zu
Die europäischen Aktienmärkte entwickelten sich am Mittwoch erneut besser als die US-Börsen. Bei den Investoren dominierte die Hoffnung, dass ein Kriegsende in der Ukraine bevorsteht. Davon könnten die Unternehmen in Europa profitieren, insbesondere wenn sie sich am Wiederaufbau beteiligen. Zudem sorgte die laufende Berichtssaison für Schwung: Mehrere Unternehmen legten gute Zahlen vor und erhöhten ihre Ausschüttungen an die Aktionäre. Der DAX legte um 1,7 % zu und schloss bei fast 22.800 Punkten, knapp unterhalb des bisherigen Tagesschluss-Rekordhochs von 22.845 Punkten. Auch der Euro Stoxx 50 kratzte an seinem Rekordstand. Die US-Börsen zeigten dagegen nur eine geringe Dynamik, der S&P 500 schloss nahezu unverändert.
Nvidia kam erst nach Börsenschluss
Auch in den USA blicken die Investoren gespannt auf die Quartalsberichte, vor allem auf die Entwicklung der Tech-Konzerne. Die Nervosität hat zugenommen, ob die hohen Bewertungen im Hinblick auf erwartete KI-Potenziale gerechtfertigt sind. Daher musste der Technologie-Index Nasdaq bis zum Dienstag vier Handelstage in Folge rückläufige Kurse verzeichnen, was auch auf das Schwergewicht Nvidia zurückzuführen war. Der US-Chiphersteller veröffentlichte gestern seine Zahlen, allerdings erst nach Börsenschluss. Die Investoren spekulierten auf positive Überraschungen und verhalfen der Nvidia-Aktie zu einem Anstieg um 3,7 %, wovon auch der Nasdaq profitierte und wieder leicht im Plus landete (+0,26 %). Die anschließend berichteten Quartalszahlen von Nivdia fielen sehr gut aus mit einem Umsatzsprung um 78 % auf 39,3 Mrd. USD und einem operativen Ergebnis von 25,5 Mrd. USD. Dennoch gab die Aktie nachbörslich einen Teil ihrer gestrigen hohen Tagesgewinne wieder ab.
Heute einige Makrodaten
Für den Euroraum erscheinen heute die Februar-Daten zum Wirtschaftsvertrauen (Economic Sentiment). Wir erwarten einen leichten Anstieg gegenüber den 95,2 Punkten vom Vormonat. Zudem veröffentlicht die EZB das Protokoll ihrer Ratssitzung vom 30. Januar. Aus Übersee folgen am Nachmittag die Auftragseingänge langlebiger Güter sowie die zweite Schätzung des US-BIP für das vierte Quartal 2024. Die erste Schätzung von annualisiert +2,3 % gegenüber dem Vorquartal dürfte bestätigt werden. Neben den Makrodaten stehen weiterhin die Unternehmen im Fokus, die im Rahmen der Q4-Berichtssaison auch heute wieder eine Fülle von Zahlen vorlegen.
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