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09:25 Uhr, 20.01.2026

Eurokurs steigt weiter - Yen unter Druck

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Der Kurs des Euro ist am Dienstag weiter gestiegen. Wie bereits zu Beginn der Handelswoche profitierte die Gemeinschaftswährung von einer Schwäche des US-Dollars. Am Morgen stieg der Euro knapp über 1,17 Dollar und wurde damit etwa einen halben Cent höher gehandelt als am Vorabend.

Der Dollar stand im Handel mit fast allen anderen wichtigen Währungen unter Druck. Nach Einschätzung von Analysten belasten geopolitische Spannungen rund um den Grönland-Streit den Dollar. Eine weitere Eskalation des Konflikts würde dem Euro neuen Auftrieb verleihen.

Auch der japanische Yen stand unter Druck. Nach der Ankündigung von vorgezogenen Neuwahlen wird am Markt eine größere Mehrheit für die amtierende Regierungschefin erwartet, was ihre Wachstumspläne durch höhere Staatsausgaben erleichtern könnte. Die Fiskalsorgen in Japan verstärken sich, und der Anstieg der Renditen für Staatsanleihen geht weiter.

Im weiteren Handelsverlauf stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die für Impulse sorgen könnten. Am Vormittag werden die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland erwartet. An der allgemein von Sorgen geprägten Stimmung dürfte auch der verbesserte ZEW-Indikator nichts ändern.

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