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08:32 Uhr, 23.01.2026

Eurokurs sinkt leicht - Yen unter Druck nach Preisdaten

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Der Kurs des Euro ist am Freitag gesunken und hat damit einen Teil der Vortagesgewinne wieder abgegeben. Am Morgen wurde der Euro bei 1,1740 US-Dollar gehandelt, etwas tiefer als am Vorabend.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Donnerstag hatte der Euro noch von einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten profitiert, nachdem sich geopolitische Spannungen abgeschwächt hatten. Hintergrund ist die Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland, der jüngste Drohungen mit neuen Zöllen zurückgenommen hatte.

Im weiteren Handelsverlauf dürften Konjunkturdaten wieder stärker in den Fokus rücken. Auf dem Programm stehen Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone und in den USA. Analysten erwarten eine bessere Stimmung in den Unternehmen der Eurozone, was den Euro stützen dürfte.

Deutliche Kursverluste gab es hingegen beim japanischen Yen nach einem Rückgang der Inflation in Japan. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln sind im Dezember um 2,4 Prozent gestiegen, so schwach wie seit Oktober 2024 nicht mehr. Im November lag die Inflation noch bei 3,0 Prozent.

Unterdessen hat die japanische Notenbank den Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent belassen. Japans Notenbanker wollen die Auswirkungen der Zinserhöhung vom Vormonat und das Ergebnis der vorgezogenen Wahlen abwarten.

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