E.ON: Jefferies erwartet solides Q2
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Vor den Quartalszahlen am 12. August erwarten die Analysten von Jefferies ein insgesamt solides zweites Quartal bei E.ON. Der bereinigte Nettogewinn dürfte bei rund 614 Mio. Euro liegen und damit etwa 23 % der Prognose für das Gesamtjahr ausmachen. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Nettogewinn von rund 2 Mrd. Euro, was bereits rund 70 % der Unternehmensprognose von 2,7 bis 2,9 Mrd. Euro für 2026 entspricht.
Treiber der Entwicklung bleibt das Geschäft mit Energienetzen und Infrastruktur (EIS). Hier wird ein EBITDA-Anstieg von rund 10 % auf 134 Mio. Euro erwartet, gestützt durch höhere Investitionen in den Netzausbau. Im Netzgeschäft rechnen Analysten dagegen mit einem leichten EBITDA-Rückgang von 2 %, der vor allem auf regulatorische Verschiebungen zurückzuführen ist und keine fundamentale Abschwächung widerspiegelt.
Das Vertriebsgeschäft (Retail) dürfte operativ weitgehend stabil bleiben. Effizienzsteigerungen gleichen die Entkonsolidierung der NEW AG weitgehend aus, während sich die außergewöhnlich starke Entwicklung im deutschen Privatkundengeschäft des ersten Quartals infolge auslaufender temporärer Preiseffekte normalisieren dürfte.
Für das erste Halbjahr wird ein EBITDA von rund 5,5 Mrd. Euro erwartet, was bereits 58 % der Jahresprognose entspricht. Die Nettoverschuldung dürfte leicht auf etwa 47,5 Mrd. Euro steigen. Insgesamt rechnen Analysten mit einem Quartal im Rahmen der Erwartungen und sehen derzeit keinen Anlass, ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2026 anzupassen.
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