Diese Chancen öffnet die Straße von Hormus
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Die Blockade der Straße von Hormus hat nicht nur den Ölpreis und die Frachtraten nach oben katapultiert. Sie löste gleichzeitig einen historischen Bestellboom bei den Werften aus. Es befinden sich inzwischen mehr als 600 Öltanker in den weltweiten Auftragsbüchern. Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden 261 Rohöltanker bestellt. Die Tragfähigkeit der georderten Schiffe übertrifft den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2008 um rund 50 %.
Für die Reeder ist das allerdings keine risikolose Einbahnstraße. Ein großer Teil der neuen Schiffe wird erst 2028 ausgeliefert. Normalisieren sich bis dahin die Durchfahrt durch die Straße von Hormus und die Frachtraten, könnte aus dem heutigen Mangel schnell ein Überangebot werden. Die riskanteste Wette schließen daher die Reeder ab. Anlagetaktisch interessant sind deshalb Werften und deren Zulieferer. Diese erhalten bereits heute Anzahlungen, füllen ihre Auftragsbücher und verbessern ihre Preissetzungsmacht.
Das Problem: Die großen südkoreanischen und chinesischen Tankerwerften sind über Call-Zertifikate an deutschen Börsen kaum investierbar. Wir weichen deshalb auf zwei international tätige Schiffbauausrüster aus. Das ist nicht ganz so spektakulär, dafür aber tatsächlich handelbar. Mehr lesen im Einzelabruf oder im Abo in der Termin-Börse daily (KLICK HIER)
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