NOVO NORDISK – Tiefer Einbruch nach Prognoseerhöhung beschleunigt Abwärtstendenz
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Novo Nordisk hebt die Prognose an und erwartet währungsbereinigt beim Umsatz nun maximal ein Minus von 6 % bzw. im Bestfall Nullwachstum. Immerhin sind die bis dahin prognostizierten 12 % Umsatzrückgang vom Tisch. Beim operativen Gewinn rechnet der Konzern mit einer Spanne zwischen Stagnation und bis zu 6 % Rückgang.
Im zweiten Quartal stieg der bereinigte Umsatz auf 78,49 Mrd. DKK und der bereinigte operative Gewinn um 11 % zum Vorjahresquartal auf 33,39 Mrd. DKK. Beide Kennzahlen liegen über den Analystenschätzungen. Zwar hat man die im Januar in den USA eingeführte Wegovy-Tablette mittlerweile millionenfach verkauft, bei Wegovy-Spritzen stagniert das Wachstum aber. Auch der Ozempic-Umsatz ist mit einem Plus von 5 % nur als moderat zu bezeichnen. In Summe stieg der bereinigte Umsatz im Adipositas-Segment um 16 % auf 23,15 Mrd. DKK.
Die Aktie wurde nach dieser Meldung zunächst stark abverkauft und fiel in der Spitze in der Nachbörse auf 283 DKK. Zuletzt hatten Studiendaten beim Herzmittel Ziltivekimab schon für starke Kursverwerfungen gesorgt, die jetzt mit dem gestrigen Einbruch auf Kurse um 292 USD fortgesetzt werden könnten. In der Vorbörse kann sich der Titel leicht erholen und das Minus auf rund 5 % reduzieren. Der heutige Handelstag ist daher mit Spannung zu erwarten.
