Deutsche Erzeugerpreise zeigen im Februar schwachen Preisdruck
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Im Februar hat es auf der Produzentenebene in Deutschland nur einen schwachen Preisdruck gegeben. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Volkswirte hatten ein Minus von 0,3 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Rückgang um 3,3 Prozent. Die Prognose hatte auf ein Minus von 2,3 Prozent gelautet.
Auf die Februar-Ergebnisse der Erzeugerpreise hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 keinen Einfluss, wie die Statistiker erklärten. Ohne Energie stieg der Index der Erzeugerpreise um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich eine Steigerung um 1,0 Prozent.
Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. Die Erzeugerpreise können damit einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation geben. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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