DAX® - Rekordhoch in Reichweite
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Rekordhoch in Reichweite
Nach dem Spurt über die fast deckungsgleichen Hochs bei 26.166/26.172 Punkten strebt der DAX® weiter Richtung Norden. In der Konsequenz rücken die Hochpunkte bei rund 26.500 Punkten mehr und mehr in Schlagdistanz. Selbst bis zum bisherigen Allzeithoch bei 26.574 Punkten ist es nicht mehr weit. Knapp oberhalb dieses Rekordlevels verläuft aktuell zudem das obere Bollinger Band (akt. bei 26.592 Punkten), wodurch sich ein zusätzlicher Widerstand ergibt. Ein Vorstoß in „uncharted territory“ würde für ein erneutes prozyklisches Einstiegssignal sorgen. Letztlich ist die Technische Analyse aber auch hervorragend geeignet, um die wichtigsten Haltemarken auf der Unterseite abzustecken. Eine erste wichtige Unterstützung besteht bei 25.900 Punkten. Dank des jüngsten Rücksetzers an dieses Level wurde der unterstützende Charakter dieser Marke lehrbuchmäßig untermauert. Gleiches gilt für den zweiten charttechnisch relevanten Rückzugsbereich bei 25.500 Punkten. Bei dieser Marke handelt es sich um die große Ausbruchszone des Jahres 2026, in die mittlerweile auch die 50-Tage-Linie (akt. bei 25.523 Punkten) fällt.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Kerzenmuster als „eye catcher“
Die jüngste Trendwende beim Goldpreis haben wir an dieser Stelle mehrfach konstruktiv begleitet. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgte zuletzt der dynamische Spurt über die Marke von 4.500 USD. Zur Erinnerung: Die Kombination aus dem Korrekturtrend seit Ende Januar und der 200-Tage-Linie (akt. bei 4.507/4.521 USD) bildete hier einen massiven Kreuzwiderstand. Regelmäßig betonen wir den Mehrwert der Analyse von langfristigen Charts und hoher Zeitebenen, weil diese kurzfristiges Marktrauschen filtern und den übergeordneten Trend oftmals klarer abbilden. In diesem Zusammenhang bestätigt der Monatschart des Edelmetalls den zuvor beschriebenen Ausbruch. In der hohen Zeitebene liegt ein klassischer „morning star“ vor, der die Trendwende zusätzlich unterstreicht. Das Aprilhoch bei knapp 4.900 USD definiert jetzt das nächste Anlaufziel, ehe die runde 5.000er-Marke wieder auf die Agenda rückt. Zusätzlicher Rückenwind liefert der Faktor Saisonalität – die zweite Jahreshälfte fällt regelmäßig, aber vor allem im US-Zwischenwahljahr, sehr konstruktiv aus. Im August hat der Goldpreis (bisher) um fast 14 % zulegt. Sollte das bis zum Monatsultimo so bleiben, wäre es die beste Monatsperformance in diesem Jahrtausend.
Gold (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
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