DAX® - Pullback oder größeres Ungemach?
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Pullback oder größeres Ungemach?
Der bisherige Wochenverlauf fällt beim DAX® bescheiden aus. Die zweite Abwärtskurslücke in Folge (obere Gapkante bei 24.912 Punkten) zeugt sogar von der ersten stressigen Phase des Jahres 2026. Schließlich haben die deutschen Standardwerte zum ersten Mal in diesem Jahr etwas zu verlieren. Charttechnisch geht es konkret um die bekannten und vieldiskutierten Ausbruchsmarken bei 24.700/24.600 Punkten. In diesem Dunstkreis verläuft aktuell auch der Durchschnitt der letzten 200 Stunden (akt. bei 24.719 Punkten). Gleichzeitig unterstreicht der Point & Figure-Chart die Bedeutung der angeführten Bastion. Letztlich definieren die alten Ausbruchsmarken die Schwelle zwischen einem gesunden Pullback und einem Rückfall in die ehemalige Schiebezone zwischen 24.700 und 23.000 Punkten. Per Saldo beschreitet der DAX® derzeit einen schmalen Grat. Umso wichtiger war gestern, dass sich das Aktienbarometer von seinem Tagestief bei 24.507 Punkten spürbar erholen konnte. Kampflos werden die Bullen die o. g. Schlüsselzone also nicht aufgeben. Um die erste korrektive Phase des Jahres abzuschließen, müsste indes die gestrige Abwärtskurslücke zeitnah geschlossen werden.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Befreiungsschlag geglückt
Die Moderna-Aktie hatten wir zuletzt als einen möglichen antizyklischen Tradingkandidaten mit Charme hervorgehoben (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 12. Januar). Kernargument war dabei, dass der Titel nach dem dramatischen Kursverfall der letzten Jahre von 500 USD auf unter 25 USD an einer Stabilisierung arbeitete. In diesem Zusammenhang ist das Papier inzwischen einen ganz entscheidenden Schritt weiter, denn mit dem Spurt über die Hochs des vergangenen Jahres bei 36 USD liegt nun tatsächlich der seinerzeit diskutierte Doppelboden vor (siehe Chart). Lohn der Mühen einer erfolgreichen Bodenbildung ist ein rechnerisches Anschlusspotenzial von rund 13 USD. Perspektivisch werden also Notierungen im Bereich von knapp 50 USD realistisch, was mittlerweile für eine nachhaltige Wende zum Besseren spricht. In die gleiche Kerbe schlägt aktuell der MACD, der auf historisch niedrigem Niveau inzwischen mit einem neuen Einstiegssignal aufwartet. Um die beschriebene Trendwende in Zukunft keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es, das o. g. Schlüsselausbruchslevel bei 36 USD nicht mehr zu unterschreiten.
Moderna (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Moderna
Quelle: LSEG, tradesignal²
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