DAX kann etwas Boden gutmachen – US-Notenbanker verabreichen Beruhigungspille
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Die negativen Nachrichten reißen nicht ab, statt Lösungen von Problemen kommen neue Krisen wie das Regierungschaos in Italien hinzu. Zudem startet die Berichtssaison mit den US-Banken so wie von vielen befürchtet, aber nur von wenigen erhofft – mit enttäuschenden Zahlen von JP Morgen und Morgan Stanley und Prognosesenkungen wegen einer bevorstehenden Rezession. Das alles führte den Deutschen Aktienindex gestern gefährlich nah an sein erst am vergangenen Dienstag erreichtes Jahreshoch bei 12.390 Punkten heran. Und die Gefahr eines Unterschreitens und damit eines weiteren Abrutschens des Index wird vor dem Wochenende sicherlich nicht kleiner.
Etwas Unterstützung kommt aus den USA, wo mit Waller und Bullard zwei Notenbanker gestern genau das sagten, was der Markt nach den überraschend starken Inflationsdaten hören wollte. Eine Rezession sei wegen des starken Arbeitsmarkts unwahrscheinlich und die Inflation müsse zwar bekämpft werden, aber nicht mit einer Anhebung des Leitzinses von 100 Basispunkten. Die Abschwächung des Wachstums begründete Christopher Waller vor allem mit einem Übergang des Konsums von Gütern auf Dienstleistungen.
Während die EZB die Verantwortung der Inflationsbekämpfung ein wenig von sich weist, betonte er das Mandat der Fed, das die dortige Zentralbank nicht von der Aufgabe entlässt, wenn die Inflation durch Flaschenhälse im Angebot ausgelöst worden ist. Es gibt jetzt drei wichtige Datensätze aus den USA, die die Entscheidung der Fed in zwei Wochen maßgeblich beeinflussen werden: Die heutigen Einzelhandelsdaten und in der kommenden Woche die Zahlen zum Immobilienmarkt am Dienstag und Mittwoch.
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