Kommentar
16:55 Uhr, 12.04.2024

DAX kann die 18.000 nicht halten – Berichtssaison könnte die Entscheidung bringen

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  • DAX
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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)

Die Anleger haben eine stressige Börsenwoche hinter sich. Aus der noch zu Wochenbeginn erhofften Stabilisierung des Deutschen Aktienindex über der 18.000er Marke wurde nach enttäuschenden Inflationsdaten aus den USA nichts. Zwar signalisierte die Europäische Zentralbank gestern dann eine erste Zinssenkung für den Juni, aber auch das half dem DAX nicht, sich aus dem nach Ostern gestarteten Abwärtstrend zu befreien. In der nun laufenden Berichtssaison könnte die Entscheidung fallen, ob sich die Rally fortsetzt oder ob sich der Markt tatsächlich in eine längere Pause oder gar eine größere Korrektur verabschiedet.

Einige EZB-Mitglieder befürworteten bereits auf der gestrigen Sitzung eine Senkung der Zinssätze, der Rat wollte diesen mutigen Schritt aber noch nicht gehen. Die Notenbank will nicht zu weit vorpreschen und für Kapriolen am Markt sorgen, sondern die Senkung zunächst besser kommunizieren.

Und die Inflation in den USA liegt zwar weiter deutlich über dem Ziel von zwei Prozent, doch muss vielleicht auch die Fed früher oder später anerkennen, dass sich dieses Ziel nicht mehr aufrechterhalten lässt und sich die Wirtschaft seit den großen Covid-Lockdowns verändert hat. Von allen Seiten wird mehr Geld ausgegeben als gespart. Dies gilt sowohl für Regierungen in Form von steigenden Ausgaben und Schulden als auch für Haushalte in ihrer Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen.

Es wäre vielleicht an der Zeit, dass sich Notenbanken und Ökonomen von den alten Modellen lösen und auf eine Welt nach der Pandemie umschwenken und eine Inflation zwischen drei und vier Prozent akzeptieren, bevor man in der Geldpolitik schwerwiegende Fehler riskiert.

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Über den Experten

Konstantin Oldenburger
Konstantin Oldenburger

Konstantin Oldenburger ist Marktanalyst bei CMC Markets Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Bei der Marktanalyse hat er sich auf die Charttechnik spezialisiert und bedient sich dabei der Elliot-Wellen-Theorie sowie den Fibonacci-Zahlen und Symmetrien, die am Markt auftreten. Dieser Ansatz berücksichtigt psychologische Dimensionen des Marktverhaltens, ohne auf statistische Analysen zu verzichten.

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