DAX® - Jahreshoch im Blick
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Erwähnte Instrumente
Jahreshoch im Blick
Der Wochenauftakt ist beim DAX® geglückt. Damit kann das Aktienbarometer aus der Rückeroberung der Schlüsselzone bei rund 12.300 Punkten weiter Kapital schlagen. Das gestrige Tageshoch lag gestern bei 12.441 Punkten, womit der jüngst beschriebene Trigger in Form einer „bullishen“ Auflösung des auf Wochenbasis ausgeprägten „Hammers“ exakt bestätigt wurde. Ein Sprung über dieses Signallevel liefert unseres Erachtens einen frühen Hinweis auf einen Sprung über die dicht beieinander liegenden Septemberhochs bei 12.491/94 Punkten. Jenseits dieser Hürden dürften die deutschen „blue chips“ Kurs auf das bisherige Jahreshoch bei 12.656 Punkten nehmen. Gelingt dem DAX® der Spurt auf ein neues Verlaufshochs, könnten Anleger die Kursentwicklung der letzten Wochen zudem als seitliche Schiebezone interpretieren. Aus deren Höhe ergibt sich im Erfolgsfall ein kalkulatorisches Anschlusspotential von knapp 360 Punkten, was dann wiederum zu einem Kursziel im Bereich von rund 12.860 Punkten führen würde. Auf der Unterseite dient dagegen die 12.300er-Marke als erste Haltezone. Darunter steckt das jüngste Vorwochentief bei 12.142 Punkten eine weitere wichtige Unterstützung ab.
DAX® (Daily)Silberstreif am Horizont
Im August hat die BASF-Aktie die wichtige Haltezone aus dem 50 %-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Herbst 2008 (58,33 EUR) sowie den horizontalen Unterstützungen zwischen 57,48 EUR und 56,01 EUR einer Belastungsprobe unterzogen. Auf dieser Basis hat der Chemietitel seinerzeit ein „Hammer“-Umkehrmuster ausgebildet. Knapp darunter verläuft mit der 200-Monats-Glättung (akt. bei 54,16 EUR) eine weitere extrem wichtige Rückzugslinie. Die zuvor angeführte Candlestickformation erfährt aktuell eine zusätzliche Bestätigung. Schließlich bilden die jüngsten drei Monatskerzen einen nicht ganz idealtypischen „morning star“. Ein zweites Candlestickmuster unterstreicht also die Relevanz der beschriebenen Kumulationsunterstützung. Da auch der RSI eine positive Divergenz ausgeprägt hat und der MACD auf historisch niedrigem Level notiert, spricht einiges für ein Halten der Bastion bei rund 55 EUR. Eine technische Aufwärtsreaktion gewinnt weiter an Konturen, wenn der seit Januar 2018 bestehende Baissetrend (akt. bei 67,99 EUR) überwunden wird. Im Erfolgsfall winkt ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahreshoch bei 74,61 EUR. Als strategische Absicherung ist indes der o. g. langfristige Durchschnitt prädestiniert.
BASF (Monthly)Intakter, bestätigter EUR-Abwärtstrend!
Gestern ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar erstmals seit Mai 2017 unter die Marke von 1,09 USD gerutscht. Damit geht der „Salami-Crash“ der europäischen Einheitswährung in die nächste Runde. Unter dem Strich müssen Anleger deshalb unverändert von einem intakten und erneut bestätigten Abwärtstrend des Euro zum Greenback ausgehen. Da auch der trendfolgende MACD negativ zu interpretieren ist, sollten sich Investoren auf ein Schließen der Kurslücke vom April 2017 bei 1,0819/1,0777 USD einstellen. Neben der Tatsache, dass Gaps im Währungsbereich äußerst selten vorkommen, und allein deshalb eine hohe Relevanz besitzen, unterstreicht auch die Parallele zum Baissetrend seit Juni (auf Tagesbasis akt. bei 1,0813 USD) die Bedeutung dieses Anlaufziels. Unterhalb dieses Levels rücken bereits wieder die Tiefs bei 1,05 USD auf die Agenda. Für eine zusätzliche Bestätigung sorgt zudem der USD-Index, welcher auf Quartalsbasis aus der zuletzt bestehende Schiebezone nach oben ausgebrochen ist. Um dagegen den größten Druck vom Euro zu nehmen, müsste die Einheitswährung zur US-Valuta zumindest die Tiefpunkte von April und Mai bei gut 1,11 USD zurückerobern.
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Autor: Jörg Scherer