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Kommentar

DAX® - In Schlagdistanz zur 17.000er-Marke

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In Schlagdistanz zur 17.000er-Marke

Der DAX® erlebte gestern einen ruhigen Wochenauftakt. Bei einer niedrigen Hoch-Tief-Spanne von lediglich gut 80 Punkten verharrten die deutschen Standardwerte innerhalb der Schwankungsbreite vom vergangenen Freitag. In der Konsequenz entsteht ein sog. „inside day“, womit sich das Aktienbarometer gleichzeitig weiter in Schlagdistanz zur 17.000er-Marke befindet. Ein Spurt über die jüngsten drei Hochpunkte bei 16.963/16.967/17.003 Punkten dürfte neue Kräfte freisetzen, zumal dann der o. g. Innenstab nach oben aufgelöst wäre. Übergeordnet bleibt es zudem bei dem unterstützenden Faktor in Form der in der letzten Woche nach oben aufgelösten Bullenflagge (obere Begrenzung akt. bei 16.714 Punkten). Konservativ berechnet lässt sich das Kursziel aus der angeführten Konsolidierungsformation auf rund 17.450 Punkte taxieren. Diese Anlaufmarke harmoniert zudem sehr gut mit der 161,8%-Fibonacci-Projektion der jüngsten Atempause (17.410 Punkte). Zusätzlichen Rückenwind liefert der S&P 500®, der gestern erneut ein neues Rekordhoch (4.929 Punkte) erreichte. Als Absicherung ist beim DAX® weiterhin die Mini-Kurslücke vom 24. Januar (16.761 zu 16.753 Punkte) prädestiniert.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: Refinitiv, tradesignal²

Marktbreite: Besser als ihr Ruf!

Nach einer kurzen Phase des Durchatmens konnten die amerikanischen Technologietitel jüngst das alte Allzeithoch vom November 2021 bei 16.765 Punkten hinter sich lassen. Das neue Rekordlevel baute der Nasdaq-100® in der Folge bis auf 17.665 Punkte aus. Gerade in den USA wird häufig die fehlende Marktbreite kritisiert, was letztlich in der Entstehung des Begriffs der „Glorreichen 7“ gipfelte. Für den Techniker ist die Analyse der Marktbreite ein echtes Heimspiel. Deshalb haben wir die aktuelle Situation bei den US-Techwerten genauer untersucht. 83 % aller Nasdaq-100®-Titel verfügen derzeit über eine Relative Stärke von über 1. Der Mittelwert aller RS-Kennziffern beträgt 1,0976. 69 % aller Indexmitglieder weisen zudem weniger als 10 %-Abstand zu ihren jeweiligen Jahreshochs auf, welche regelmäßig gleichbedeutend mit den entsprechenden Allzeithochs sind. Knapp die Hälfte (49 %) verfügen sogar über einen geringeren Abstand als 5 % zum Jahreshoch. In der Summe sind das sehr solide Zahlen, sodass die Marktbreite insgesamt besser als ihr Ruf ist. Dennoch gilt es, die alten Ausbruchsmarken bei 16.700 Punkten in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten.

Nasdaq-100 Index® (Weekly)

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: Refinitiv, tradesignal²

Mit neuem Mehrjahreshoch

Nachdem der bisherige Jahresverlauf von einer Konsolidierung geprägt war, schaltete der Euro Stoxx 50® in der vergangenen Woche wieder einen Gang hoch. Damit kann die vorangegangene Verschnaufpause als idealtypische Pullback-Bewegung an die alten Ausbruchsmarken bei 4.400 Punkten interpretiert werden. Gleichzeitig bildet die Kursentwicklung der letzten 12 Monate eine klassische Schiebezone (siehe Chart). Die dynamische, weiße Kerze der vergangenen Woche sorgt somit für eine mehrfache Bestätigung der konstruktiven Chartlage, zumal die europäischen Standardwerte mit 4.639 Punkten erneut ein neues Mehrjahreshoch erreichten. Genau genommen notiert der Euro Stoxx 50® inzwischen auf dem höchsten Stand seit 2001. Das Kursziel – abgeleitet aus der zuvor beschriebenen Tradingrange – lässt sich auf rund 4.800 Punkte taxieren. Bis zum bisherigen Allzeithoch von 5.522 Punkten aus dem Jahr 2000 ist es aber noch ein ganzes Stück. Auch unter Risikogesichtspunkten bietet der aktuelle Kursverlauf Anlegerinnen und Anlegern eine wichtige Orientierungshilfe: So kann das „Hammertief“ der abgelaufenen Woche (4.381 Punkte) in Kombination mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 4.337 Punkten) als engmaschige Absicherung herangezogen werden.

EURO STOXX 50® (Weekly)

Chart EURO STOXX 50®

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart EURO STOXX 50®

Chart EURO STOXX 50®

Quelle: Refinitiv, tradesignal²

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Über den Experten

Jörg Scherer
Jörg Scherer
Leiter Technische Analyse bei HSBC Deutschland

Jörg Scherer, Diplom-Kaufmann und Certified Financial Technician (CFTe), ist Gewinner des 2007er Awards der „Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands“ (VTAD) und der Verfasser des kostenfreien täglichen Newsletter HSBC Daily Trading, einem der meist gelesenen Trading-Newsletter Deutschlands. Ebenfalls analysiert Jörg Scherer auf mehreren Terminen im Jahr auf Seminaren in ganz Deutschland und in Webinaren für Privatanleger und institutionellen Investoren den nationalen und internationalen Aktienmarkt, die Rentenseite, Währungspaare und Rohstoffe.

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