DAX® - Die entscheidenden Marken!
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Erwähnte Instrumente
Nach dem ausgeprägten Schwächeanfall der beiden vorangegangenen Tage war das „reversal“ zum Wochenschluss sehr wichtig für die charttechnische Ausgangslage des DAX®. Und zwar in zweifacher Hinsicht: Zum einen ganz pragmatisch, um die Marke von 12.000 Punkten zurückzuerobern und zum anderen können längerfristig orientierte Anleger mit Blick auf den Wochenchart der deutschen Standardwerte zunächst einmal von einem Halten der 38-Wochen-Linie (akt. bei 11.911 Punkten) ausgehen. Neben dieser Haltemarke verdeutlicht der nebenstehende Chart allerdings auch noch den absoluten „Katastrophen-Stopp“. So bildet die Kombination aus der Glättung der letzten 200 Wochen und dem Erholungstrend seit Dezember 2018 (akt. bei 11.652 bzw. 11.520 Punkten) eine strategische Rückzugszone, deren Bruch dem Aktienbarometer einen echten Nackenschlag versetzen würde. Damit haben wir die entscheidende rote Linie schon einmal eingezogen. Auf der Oberseite bilden dagegen die Hochs der letzten vier Wochen bei knapp 12.500 Punkten im Zusammenspiel mit dem Hoch vom Mai (12.436 Punkte) sowie dem alten Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten das signalgebende Barrierenbündel nach Norden. Schließlich wäre oberhalb dieser Hürden auch die drohende Toppbildung vom Tisch.
DAX® (Weekly)
„Hammer“ macht Mut
In den letzten Jahren durchlebten Aktionäre von ElringKlinger eine absolute „saure Gurken“-Phase. Der Kursverfall der Aktie hatte sich dabei zu Beginn des Jahres 2018 nochmals beschleunigt. Auf Basis des Tiefs von Ende 2008 bei 5,55 EUR hat der Titel nun aber ein „Hammer“-Umkehrmuster ausgebildet. Dieses konstruktive Candlestickmuster dokumentiert den derzeitigen Gezeitenwandel. In die gleiche Kerbe schlägt die aktuelle Positionierung des Papiers im „HSBC Trendkompass“. Gemessen an den objektiven Kriterien der relativen Stärke (Levy) und des Momentums der letzten vier Wochen befindet sich die Elring-Aktie seit Mitte September erstmals seit langer Zeit wieder in einem idealtypischen Haussetrend. Bei monatlicher Berechnungsweise hat zudem der trendfolgende MACD per Ende September auf historisch niedrigem Niveau ein neues Einstiegssignal generiert. Vor diesem Hintergrund definieren wir einen Anstieg über das jüngste Quartalshoch bei 6,79 EUR als Startschuss für eine technische Aufwärtsreaktion in Richtung der horizontalen Hürden bei knapp 9,50 EUR. Als Stopp auf der Unterseite bietet sich das o. g. Tief aus dem Jahr 2008 (5,55 EUR) an.
ElringKlinger (Quarterly)
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Autor: Jörg Scherer