DAX bekommt Druck aus Frankreich – Fed-Chef Powell belässt alles wie es ist
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Der wieder Fahrt aufnehmende Absturz des französischen Aktienmarktes ging gestern auch am Deutschen Aktienindex nicht spurlos vorüber. Die positive Abkopplung war nur ein vorübergehendes, nun abgeklungenes Phänomen. Der CAC40 ist nicht aus der Handelsspanne der vergangenen drei Wochen nach oben ausgebrochen. Daraus könnte ein Trendfortsetzungsmuster werden. Eine sich beschleunigende Korrektur bei französischen Aktien dürfte auch den DAX mit nach unten ziehen.
Fed-Chef Jerome Powell sprach gestern aus, was viele Anleger fürchten: Die Herausforderung ist groß, die Zinsen nicht zu lange auf hohem Niveau zu belassen und so das Wirtschaftswachstum zu gefährden. Dabei seien Anzeichen einer Inflationsabkühlung und eines schwächeren Arbeitsmarktes positive Signale. Gleichzeitig warnte Powell davor, die geldpolitischen Bremsen zu früh zu lockern, um nicht die bisherigen Fortschritte im Kampf gegen die Inflation zu gefährden. Die Fed wird ihre Strategie deshalb weiterhin an den eingehenden Daten ausrichten und auf kurzfristige Schwankungen angemessen reagieren.
Powells Bemerkungen zur Stärke der privaten Nachfrage und des Konsums sind ein wichtiger Indikator dafür, dass die Wirtschaft trotz der Herausforderungen robust bleibt. Dies ist ein positiver Aspekt, der das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft stärkt. Die US-Notenbank muss unbedingt vermeiden, in den Verdacht zu geraten, deshalb die Zinsen gesenkt zu haben, weil wirtschaftliche Probleme ins Haus standen. Das wäre nämlich die Art Zinssenkung, die in der Vergangenheit negative Auswirkungen auf die Aktienkurse hatte.
Geldpolitisch bleibt also alles beim Alten: Die Zeit wird zeigen, wann es mit der Zinswende losgeht, und im Moment gibt es keine klaren Signale. Dass Powell aber nicht zurückrudert, obwohl die Märkte sich auf Zinssenkungen ab September eingeschossen haben, könnte bereits ein vorsichtiges Signal sein, dass sich die Fed tatsächlich auf einen solchen Schritt vorbereitet.
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