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Bastion bei 15.800 – bestätigt!
Aufgrund des “swing highs” vom vergangenen Freitag bei 16.030 Punkten hatten wir gestern an dieser Stelle die Bedeutung der alten Ausbruchsmarken bei 15.803/15.811/15.808 Punkten betont. Die Hochs der letzten Wochen gilt es weiterhin nicht zu unterschreiten, denn eine negative Weichenstellung könnte leicht eine Ausdehnung der jüngsten Gewinnmitnahmen in Richtung der 50-Tages-Linie (akt. bei 15.637 Punkten) bzw. an das alte Allzeithoch von Mitte April bei 15.502 Punkten nach sich ziehen. Vor diesem Hintergrund liefert die gestrige Kursentwicklung einen wichtigen Fingerzeig, denn das Tagestief bei 15.812 Punkten bestätigt punktgenau die eingangs angeführte Schlüsselzone. Auf Tagesbasis entsteht sogar eine „weiße Tageskerze“ mit markanter Lunte. Dank dieses konstruktiven Kerzenmusters definieren wir einen Anstieg über das gestrige Tageshoch bei 15.937 Punkten als Katalysator für einen erneuten Anlauf in Richtung des o. g. Rekordstandes von gut 16.000 Punkten. Es sind aktuell also recht enge Grenzen, die bei den deutschen „blue chips“ den (charttechnischen) Unterschied ausmachen können.
DAX® (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Ein Erfolgsgarant
Mit einem unserer Lieblingsansätze kombinieren wir das Konzept der Relativen Stärke nach Levy mit charttechnischen Konsolidierungsmustern. Während ersteres Kriterium als Vorfilter für Engagements in Richtung des übergeordneten Trends sorgt, signalisiert der Abschluss einer Konsolidierungsformation, dass dieser Trend wieder Schwung aufnimmt. Als Lehrbuchbeispiel unserer Vorgehensweise dient aktuell die Kursentwicklung der Apple-Aktie. Mit einem aufsteigenden Dreieck und der seitlichen Schiebezone der letzten Wochen wurden hier jüngst sogar zwei trendbestätigende Kursmuster nach oben aufgelöst (siehe Chart). Neben der RSL sorgt auf der Indikatorenseite der Abwärtstrendbruch im Verlauf des MACD für zusätzlichen Rückenwind. Im „uncharted territory“ definieren die 138,2 %-Fibonacci-Projektion bzw. das 161,8 %-Pendant des Korrekturimpulses vom 1. Quartal die nächsten Anlaufziele bei 156,11/162,92 USD. Das kalkulatorische Kursziel des aufsteigenden Dreiecks lässt sich sogar auf gut 175 USD veranschlagen. Eine engmaschige Absicherung auf Basis des alten Allzeithochs vom Januar bei 145 USD gewährleistet im Umkehrschluss ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
Apple (Weekly)
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
5-Jahreschart Apple
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Doppelte Steilvorlage
Mit Hilfe eines defensiven Handelsansatzes filtern wir Basiswerte mit einer Relativen Stärke nach Levy oberhalb des Schwellenwertes von 1 heraus, die gleichzeitig geringe Marktschwankungen aufweisen. Technisch machen wir Letzteres an einer niedrigen Average True Range (ATR) in Relation zum Kursniveau fest. Letztlich werden also die Faktoren „Momentum“ und „Low Volatility“ kombiniert. Dadurch selektieren wir trendstabile Aktien, welche zudem eine unterdurchschnittliche Volatilität aufweisen. Die Beiersdorf-Aktie fällt derzeit in diese Kategorie. Charttechnisch kommt nach dem Bruch des seit September 2019 bestehenden Baissetrends und der Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 97,28 EUR) der Abschluss eines Doppelbodens hinzu (siehe Chart). Dank dieser doppelten Steilvorlage dürfte der Titel perspektivisch das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2019 bei 117,25 EUR wieder ins Visier nehmen. Eine enge Absicherung auf Basis der Nackenlinie des o. g. Doppelbodens (104 EUR) sorgt zudem für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis für aktive Trader. Strategische Investoren können ihren Engagements mit einem Stop-Loss auf Basis des jüngsten zyklischen Tiefs bei 98,54 EUR dagegen etwas mehr Luft zum Atmen lassen.
Beiersdorf (Weekly)
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
5-Jahreschart Beiersdorf
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer