Kommentar
08:30 Uhr, 20.01.2026

DAX® - Ausbruchsmarken im Fokus

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Ausbruchsmarken im Fokus

Ohne Unterstützung aus den USA, wo gestern Martin Luther King gedacht wurde, musste der DAX® zu Wochenbeginn die erwarteten Gewinnmitnahmen verkraften. Dabei kam es zu einem klassischen Abwärtsgap (25.199 zu 25.071 Punkten). Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt fand also ein erster Stimmungsumschwung statt, zumal mit der beschriebenen Entwicklung eine weitere Kurslücke geschlossen wurde. Konkret handelt es sich um das Pendant vom 7. Januar. Aufgrund dieser Entwicklungen hat der RSI seine obere Extremzone verlassen und damit ein temporäres Ausstiegssignal geliefert. Der nächste wichtige Rückzugsbereich wird durch die ehemalige Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten definiert. Jede Verschnaufpause oberhalb dieser Schlüsselzone werten wir als grundsätzlich gesund. Heute dürften die deutschen „blue chips“ allerdings nochmals schwächer in den Handel starten, sodass es tatsächlich zu einem Rücksetzer an die angeführten Ausbruchsmarken kommen dürfte. Um kurzfristig dagegen in die Erfolgsspur zurückzukehren, müsste der DAX® indes die jüngste Abwärtskurslücke zeitnah schließen.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Spannend hoch 10!

Die schwächsten Aktien des Vorjahres neigen zu Beginn des neuen Jahres oftmals zu einer signifikanten Erholungsbewegung – manchmal auch darüber hinaus. Erklären lässt sich diese Marktanomalie durch „window dressing-Aktivitäten“ seitens großer institutioneller Investoren. Wichtig ist dabei, nicht blind auf eine „Rohrkrepierer-Rally“ zu setzen, sondern vielmehr zusätzlich den Abgleich mit dem konkreten Chartverlauf vorzunehmen. Im konkreten Fall der Sartorius-Aktie gestaltet sich der langfristige Kursverlauf extrem spannend. Nach der Ausbildung eines klassischen Doppelbodens kratzt das Papier nun am langfristigen Abwärtstrend seit Ende 2021 (akt. bei 257,53 EUR). Ein Bruch dieser Trendlinie würde die Hoffnungen auf eine noch größere Bodenbildung zusätzlich befeuern (siehe Chart). Getreu dem Motto: „Kleiner Boden, großer Boden!“. Das charttechnische Anschlusspotenzial aus der bereits vervollständigten unteren Umkehr lässt sich auf rund 70 EUR taxieren und legt somit die nächsten konstruktiven Weichenstellungen nahe. In die gleiche Kerbe schlagen das neue MACD-Kaufsignal sowie die Bodenbildung im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) auf Monatsbasis. Als Stop-Loss ist indes die Nackenline des o. g. Doppelbodens bei 238 EUR prädestiniert.

Sartorius AG Vz. (Weekly)

Chart Sartorius AG Vz.

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Sartorius AG Vz.

Chart Sartorius AG Vz.

Quelle: LSEG, tradesignal²

Neue Woche, neues Rekordhoch

Auch im neuen Jahr gestaltet sich die Goldpreisentwicklung überaus konstruktiv. Charttechnisch gibt es hierfür eine Vielzahl von Gründen. Der offensichtlichste ist, dass das Edelmetall zu Wochenbeginn mit 4.707 USD wieder einmal ein neues Allzeithoch erreicht hat. Für fast noch wichtiger halten wir derzeit den Ausbruch aus der zuletzt beschriebenen Schiebezone zwischen 4.270 USD und 4.550 USD (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 13. Januar). Im Verlauf der letzten Woche hat der Goldpreis das obere Ende dieser Tradingrange lehrbuchmäßig zurückgetestet. Entsprechend wurde der Abschluss des Konsolidierungsmusters bestätigt, aus dem sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von 280 USD bzw. ein Kursziel von rund 4.830 USD ergibt. Die 261,8%-Fibonacci-Projektion der jüngsten Atempause bietet perspektivisch sogar Raum bis 4.996 USD und deckt sich damit fast perfekt mit dem Kursziel aus unserem Jahresausblick bei 5.000 USD. Auf der Unterseite bietet sich dagegen das alte Rekordhoch bei 4.550 USD als neue und nachgezogene Stop Loss-Marke an. Gerade bei derart starken Trends bieten Konsolidierungen eine hervorragende Möglichkeit, Absicherungen nachzuziehen und aufgelaufene Buchgewinne zu sichern.

Gold (Daily)

Chart Gold

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Gold

Chart Gold

Quelle: LSEG, tradesignal²

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