Kommentar
16:44 Uhr, 17.04.2024

DAX arbeitet an der Stabilisierung – Steuereffekt in den USA drückt auf die Kurse

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  • DAX
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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)

Gestern schlug sie noch fehl, heute nun sieht es ganz danach aus, als könnte sich der Deutsche Aktienindex nach seinem Rutsch unter die 18.000er Marke wieder fangen und stabilisieren. Diese Entwicklung war allerdings auch in den vergangenen zwei Wochen jeweils zur Wochenmitte zu beobachten, beide Male ging es schief. Bleibt die Frage, ob es beim dritten Mal gelingen kann, zu einem Zeitpunkt, wo der Abgesang der Rally immer lauter wird.

Die vorherrschenden Marktmeinungen ändern sich schnell. Dafür ist die Börse bekannt. Zu Beginn des Jahres 2024 waren sich die Anleger einig darüber, dass es mehr als doppelt so viele Zinssenkungen geben würde als von der Fed kommuniziert. Von dieser Hoffnung ist gut drei Monate später nicht mehr viel übrig. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass die Zinswende in diesem Jahr ganz ausfällt. Spätestens vor der Präsidentenwahl im November dürfte die Fed den ersten symbolischen Schritt nach unten gehen, um die Stimmung zu heben und damit beiden Kandidaten einen möglichst guten Ausgangspunkt in Sachen Wirtschaftswachstum zu geben.

Außerhalb dieser geldpolitischen Unsicherheit könnte in diesem Monat ein Effekt der Steuerzahlungen in den USA zu beobachten sein. Dieser drückt den Aktienmarkt in einer saisonal starken Zeit ebenfalls kurzfristig nach unten. Er kam auch im Oktober 2023 zum Tragen, als viele Kalifornier ihre Steuern bezahlen mussten. Aufgrund der Überschwemmungen zu Jahresbeginn gewährte die US-Steuerbehörde den meisten Kaliforniern einen Aufschub bis Mitte Oktober. Sollte dies auch jetzt auf die Kurse drücken, dürfte sich die aktuelle Schwäche bald legen.

Außerhalb dieser beiden Themen könnte die gerade angelaufene Berichtssaison die Hauptantriebskraft der Aktienmärkte in den kommenden Wochen werden. Der Markt hat bei guten Zahlen die Chance, sich selbst aus dem Dreck zu ziehen, vor allem dann, wenn die Spannungen zwischen Iran und Israel nicht zunehmen und sich die Angstprämie wieder umkehrt.

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Über den Experten

Konstantin Oldenburger
Konstantin Oldenburger

Konstantin Oldenburger ist Marktanalyst bei CMC Markets Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Bei der Marktanalyse hat er sich auf die Charttechnik spezialisiert und bedient sich dabei der Elliot-Wellen-Theorie sowie den Fibonacci-Zahlen und Symmetrien, die am Markt auftreten. Dieser Ansatz berücksichtigt psychologische Dimensionen des Marktverhaltens, ohne auf statistische Analysen zu verzichten.

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