DAX® - Anschlusskäufe dank 3%-Wochenplus?
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Anschlusskäufe dank 3 %-Wochenplus?
Hinter dem DAX® liegt eine sehr erfolgreiche Börsenwoche. Charttechnisch lässt sich diese Aussage an dem dynamischen Spurt über die alten Rekordstände bei 14.169/14.197 Punkten festmachen. Das Wochenplus der deutschen Standardwerte betrug dabei deutlich mehr als 3 %. Techniker gehen bei einer derartigen Bewegung oftmals von einem Momentumimpuls aus, der regelmäßig anhält. Auf Basis der Daten seit 1988 haben wir diese These für den DAX® analysiert. 236 Handelswochen (knapp 14 % aller Wochen) brachten in den letzten gut 30 Jahren Kurszuwächse von 3 % oder mehr. In 59 % aller Fälle kam es in der Folgewoche zu weiteren Kursgewinnen. Auf Vierwochensicht steigt die Wahrscheinlichkeit für einen weiter haussierenden Markt sogar auf 63,6 %. Im Vergleich zur Trefferquote des Vergleichsmaßstabs von 56 % bzw. 60 % bestehen bessere Chancen für Anschlusskäufe – die These des Momentumimpulses wird demnach bestätigt. Der durchschnittliche Kurszuwachs beträgt dabei 0,2 % auf 5-Tages-Sicht und 0,84 % innerhalb der kommenden vier Wochen. Performancezahlen „auf Augenhöhe“ mit den Durchschnittswerten der gesamten Historie bei gleichzeitig besserer Trefferquote bedeutet unter dem Strich ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis.
DAX® (Weekly)
Quelle: Refinitiv, eigene Berechnungen²
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Zu schnell, zu stark korrigiert?
Kumulationspunkte spielen in der Technischen Analyse eine ganz besondere Rolle. Als solche werden Niveaus bezeichnet, in denen unterschiedliche charttechnische Marken zusammenfallen. In der Konsequenz entsteht eine besonders aussagekräftige Unterstützung bzw. Widerstand. Unter dem Blickwinkel „Kumulationspunkt“ ist die Encavis-Aktie derzeit besonders interessant. So musste das Papier seit dem Allzeithoch von Anfang des Jahres (25,55 EUR) deutlich Federn lassen, hat dabei inzwischen aber einen wichtigen Rückzugsbereich ausgelotet. Gemeint ist die Kombination aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 16,85 EUR), dem 50 %-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses von März 2020 bis Januar 2021 (16,16 EUR) sowie dem horizontalen Auffangbereich bei 16 EUR. Auf Basis dieser Kernunterstützungen arbeitet der Titel an einer Stabilisierung, was sich auch in verschiedenen Indikatoren niederschlägt. So liegt im Verlauf des RSI ein Abwärtstrendbruch sowie eine Bodenbildung vor. Gleichzeitig hat der MACD gerade ein neues Einstiegssignal generiert. Ein Sprung über die Hochs bei 18,80/18,92 EUR definieren wir deshalb als Katalysator für eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Als Stopp ist indes die o. g. Bastion prädestiniert.
Encavis (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
5-Jahreschart Encavis
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Erfolgreiche Bodenbildung – Ziel 22 EUR?
Mit Hilfe eines eher defensiven Handelsansatzes filtern wir regelmäßig Basiswerte mit einer Relativen Stärke nach Levy oberhalb des Schwellenwertes von 1 heraus, die gleichzeitig geringe Marktschwankungen aufweisen. Technisch machen wir Letzteres an einer niedrigen Average True Range (ATR) in Relation zum Kursniveau fest. Letztlich werden also die Faktoren „Momentum“ und „Low Volatility“ kombiniert. Auf diese Art und Weise werden trendstabile Aktien selektiert, welche gleichzeitig eine unterdurchschnittliche Schwankungsintensität aufweisen. Die freenet-Aktie fiel Anfang Februar in diese Kategorie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 4. Februar). Die seinerzeit beschriebene Bodenbildung erfuhr jüngst mit dem Spurt über das Hoch vom August 2020 bei 18,99 EUR eine zusätzliche Bestätigung (siehe Chart). Aus der Höhe der unteren Umkehr ergibt sich unverändert ein Kursziel im Bereich von 22 EUR. Auf dem Weg in diese Region markieren die horizontalen Barrieren bei gut 21 EUR – verstärkt durch zwei unterschiedliche Fibonacci-Projektionen (21,00/21,52 EUR) – ein wichtiges Zwischenziel. Zur Gewinnsicherung kann der Stopp für bestehende Engagements auf das Niveau des o. g. Hochs bei 18,99 EUR nachgezogen werden.
freenet (Weekly)
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
5-Jahreschart freenet
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer