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08:30 Uhr, 24.03.2026

DAX® - Achterbahnfahrt ohne Gleichen

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Achterbahnfahrt ohne Gleichen

Erwartungsgemäß musste der DAX® zu Wochenbeginn weitere Kursverluste hinnehmen. In den letzten Handelstagen hatte sich der Abgabedruck deutlich verschärft, wovon nicht zuletzt das neue Bewegungstief bei 21.864 Punkten zeugt. Unter dem Strich summierten sich die zwischenzeitlichen Kursverluste seit dem Allzeithoch vom Januar auf 3.600 Punkte bzw. 14 %. Im weiteren Handelsverlauf kam es allerdings zu einem scharfen „reversal“, sodass der DAX® temporär sogar wieder über der Marke von 23.000 Punkten notierte. Per Tagesschlusskurs ergibt sich aus der starken Marktschwankung eine Hoch-Tief-Spanne von 1.315 Punkten. Dieser Wert ist der zweithöchste der Historie und wurde lediglich am „Liberation Day“ im April 2025 übertroffen. Die Rückkehr in die Bollinger Bänder (unteres Band akt. bei 22.243 Punkten) sorgt für ein erstes Entspannungssignal. Für mehr müsste der DAX® allerdings zumindest die Tiefpunkte bei gut 22.900 Punkten zurückerobern. Ins Auge stechen zudem die letzten drei Tageshochs, welche allesamt in einer engen Range zwischen 23.176 und 23.180 Punkten ausgebildet wurden. Dieses schmale Band definiert die nächste wichtige Widerstandszone. Derzeit muss weiter mit einer erhöhten Volatilität gerechnet werden.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

abc-Korrektur: Tief (zunächst) gesehen?

In unserer letzten Einschätzung des Edelmetalls hatten wir die Bedeutung der Bastion bei 71/70 USD hervorgehoben. Deren Bruch hat dann nochmals einen deutlichen Abverkauf nach sich gezogen. Das gestrige Tief bei 60,95 USD war gleichbedeutend mit einem neuen Jahrestief und ging fast mit einem Ausloten der 200-Tage-Linie (akt. bei 57,46 USD) einher. Auf dieser Basis hat das Edelmetall dann einen klassischen „Hammer“ ausgebildet. Dieses konstruktive Kerzenmuster weckt gleichzeitig Hoffnungen, dass es sich bei der jüngsten Verschnaufpause um eine klassische abc-Korrektur handelt. Eine nachhaltige Rückeroberung der eingangs beschriebenen Schlüsselzone bei 70/71 USD würde das diskutierte „Hammer“-Umkehrmuster endgültig „bullish“ nach oben auflösen. Diesen Befreiungsschlag definieren wir als Signalgeber für einen Erholungsimpuls. Zunächst in Richtung des Tiefs von Anfang März bei 77,89 USD, perspektivisch sogar bis zur 50-Tage-Linie (akt. bei 86,19 USD). Unter dem Strich spricht einiges dafür, dass der Silberpreis gestern ein wichtiges Preistief „gesetzt“ hat.

Silber (Daily)

Chart Silber

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Silber

Chart Silber

Quelle: LSEG, tradesignal²

Enge Leitplanken: make or break!

Seit November 2025 pendelt die Alphabet-Aktie unter dem Strich seitwärts. In den letzten sechs Wochen hat der Technologietitel diese Tradingrange nochmals deutlich enger gefasst. Charttechnisch ist das Papier damit zwischen der 50-Tage-Linie (akt. bei 317,50 USD) und der horizontalen Auffangzone bei 294/292 USD – verstärkt durch ein Fibonacci-Retracement (293,42 USD) eingekesselt. Sollte diese Bastion fallen, dann schlägt die jüngste Kursentwicklung in eine nicht ganz idealtypische Schulter-Kopf-Schulter-Formation um (siehe Chart). Rein rechnerisch hält eine obere Umkehr ein Abschlagspotenzial von gut 55 USD bereit. Doch zumindest eine Belastungsprobe der 200-Tage-Glättung (akt. bei 261,12 USD) sollten Anlegerinnen und Anleger bei einer negativen Weichenstellung einkalkulieren. Andererseits ist ein Spurt über den 50-Perioden-Durchschnitt in Verbindung mit dem Hoch vom 23. Februar nötig, um die Alphabet-Aktie wieder in eine bessere charttechnische Ausgangslage zu bringen. Lohn der Mühen wäre vermutlich ein zügiges Wiedersehen mit dem bisherigen Allzeithoch bei gut 350 USD. Per Saldo handelt es sich um die klassische „make or break“-Situation.

Alphabet Class C (Daily)

Chart Alphabet Class C

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Alphabet Class C

Chart Alphabet Class C

Quelle: LSEG, tradesignal²

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