DAX® - 12.000er-Marke im Blick
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12.000er-Marke im Blick
Auch nach dem US-Feiertag zeigte sich der DAX® schwankungsarm und gemessen am Freitagsschlusskurs zum zweiten Mal in Folge nur marginal verändert. Gleichzeitig verharrten die Umsätze auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Per Saldo liefert der gestrige Handelstag damit kaum nennenswerte neue Erkenntnisse. Eine wichtige Haltezone markieren die Hochs bei 11.866/53 Punkten. Oberhalb dieses Schlüssellevels hat die zuletzt mehrfach beschriebene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation weiterhin Bestand. Aus der Höhe des Trendwendemusters leitet sich ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 600 Punkten ab. Auf dem Weg in die Region von gut 12.400 Punkten definiert das Abwärtsgap von Anfang August bei 12.035/12.129 Punkten ein erstes wichtiges Etappenziel. Da hier auch die 50-Tages-Linie (akt. bei 12.079 Punkten) verläuft, besitzt das skizzierte Zwischenziel eine hohe Relevanz. Während Trader eine enge Absicherung auf Basis der o. g. Ausbruchsmarken bei 11.866/53 Punkten wählen, lassen strategische Investoren ihren DAX®-Engagements mit einem Stopp auf Basis des Durchschnitts der letzten 200 Tage (akt. bei 11.670 Punkten) etwas mehr Spielraum auf der Unterseite.
DAX® (Daily)Tiefster Stand seit zweieinhalb Jahren
Gestern wiesen wir beim Währungspaar EUR/USD bereits auf die verhaltene Konstellation auf Monatsbasis hin. Aber auch im Wochenchart hat das neue Verlaufstief (1,0924 USD) Spuren hinterlassen. Schließlich trägt der MACD den EUR-Kursverlusten mit einem neuen Ausstiegssignal Rechnung. Zuvor lieferten bereits die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 1,1258/1,1345 USD) ein negatives Schnittmuster. In diesem Umfeld besteht das Risiko, dass die EUR-Erholung von Anfang 2017 bis Februar 2018 letztlich eine „bearishe“ Flagge darstellt (siehe Chart). Das gestern angeführte Anlaufziel in Form der Kurslücke vom April 2017 bei 1,0819/1,0777 USD dürfte dann nur ein Etappenziel auf dem Weg in Richtung der Tiefs der letzten Jahre bei rund 1,05 USD bzw. 1,0339 USD markieren. Für einen größeren Bewegungsimpuls spricht zudem der nach wie vor extrem geringe Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Bollinger Band. Unter dem Strich ist der EUR-Abwärtstrend absolut intakt und es besteht ein weiteres Rückschlagrisiko für den Euro zur US-Valuta. In die gleiche Kerbe schlägt aktuell der USD-Index, der zuletzt eine seitliche Schiebezone nach oben aufgelöst hat und somit Kurs auf das Mehrjahreshoch vom Januar 2017 bei 104 Punkten nehmen sollte.
EUR/USD (Daily)Ausbruch geschafft!
Per Monatsschlusskurs gelang der Pan American Silver-Aktie der Spurt über den Kreuzwiderstand aus der 38-Monats-Linie und dem im Februar 2017 etablierten Abwärtstrend (akt. bei 15,99 USD bzw. 16,37 USD). Der beschriebene Ausbruch wird durch die anziehenden Umsätze der letzten Monate sowie das frische Einstiegssignal seitens des MACD bestätigt. Für einen nachhaltigen Hausseimpuls spricht zudem die Positionierung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“. Die objektiven Kriterien „Relative Stärke nach Levy“ sowie Momentum der letzten vier Wochen signalisieren einen idealtypischen kurz- und langfristigen Aufwärtstrend. Dank des angeführten Ausbruchs kann die Verschnaufpause der letzten anderthalb Jahre als trendbestätigende Korrekturflagge interpretiert werden (siehe Chart). Das rechnerische Anschlusspotential aus diesem Konsolidierungsmuster lässt sich auf rund 16 USD taxieren, was zu einem Kursziel deutlich oberhalb der 20 USD-Marke führt. Die letzte Feststellung ist deshalb so wichtig, weil Anleger damit perspektivisch mit dem Abschluss der großen Bodenbildung der letzten sieben Jahre rechnen können. Spätestens bei einem neuen Mehrjahreshoch oberhalb der Marke von 21,59 USD wäre die im Chart eingezeichnete S-K-S-Umkehr Realität.
Pan American Silver (Monthly)Neues Allzeithoch!
Die Aktie der Deutschen Börse zählt aktuell zu einer überschaubaren Anzahl DAX®-Titel, die sich – gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompasses“ – in einem stabilen Haussetrend befinden. Von der charttechnischen Seite kommt der Sprung über den alten Rekordstand von Ende 2007 bei 135,75 EUR hinzu. Der Spurt auf ein neues Allzeithoch sorgt für eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt. Neben der hohen relativen Stärke sprechen auch die Trendfolger MACD und Aroon für einen validen Ausbruch auf der Oberseite. Im „uncharted territory“ jenseits der alten Rekordmarke definiert die 261,8 %-Fibonacci-Projektion der Verschnaufpause von Juli bis Dezember vergangenen Jahres (151,49 EUR) das nächste Anlaufziel. Knapp darüber verläuft aktuell die Parallele zum Aufwärtstrend seit Ende 2016 (akt. bei 154,68 EUR). Als strategische Absicherung auf der Unterseite bietet sich das alte Rekordhoch vom Juli 2017 bei 121,15 EUR an. Im Zusammenspiel mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 119,92 EUR) entsteht hier eine markante Unterstützungszone.
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Autor: Jörg Scherer