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CVRD: Geschäft "sprudelt" - Eisenerz und Alu gefragt

CVRD hat im zweiten Quartal 17,8 Prozent mehr Eisenerz produziert, als noch im Vorjahr. Der weltgrößte Eisenerzproduzent meldete am Donnerstag einen Output von 60,7 Millionen Tonnen für den Zeitraum von April bis Juni.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, lag das Produktionsvolumen in der ersten Jahreshälfte bei 112,2 Millionen Tonnen und damit 14,4 Prozent über dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben der Konzernleitung wurde mit der Produktionsausweitung auf die höhere Nachfrage nach Eisenerz reagiert. Die Produktion sei trotz höherer Kosten und Verzögerungen bei der Lieferung von benötigten Bauteilen bewerkstelligt worden.

Die Produktionsmenge von Primäraluminium stieg im zweiten Quartal um 3 Prozent auf 110,000 Tonnen. Aufgrund operativer Verbesserungen rechnet CVRD eine Steigerung der Produktion der Schmelzerei in Albras auf 445,000 Tonnen im Gesamtjahr 2005. Die Alumina-Produktion (Tonerde) stieg im Juniquartal auf 639,000 Tonnen und lag damit 3,9 Prozent über dem Vorjahresquartal. Die Alunorte-Raffinerie laufe ständig mit einer Kapazitätsauslastung über dem Normalmaß, so weitere Angaben des brasilianischen Konzerns.

Die Aktien des Konzerns stiegen seit Mitte Mai in Frankfurt von 17,33 Euro auf zuletzt 25,49 Euro - ein Plus von 47 Prozent. Eine Analyse des Rohstoff-Report erhalten Sie auf der BörseGo-Seite unter diesen Link.

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Über den Experten

Jochen Stanzl
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets

Jochen Stanzl begann seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG (jetzt stock3 AG), wo er 18 Jahre lang mit den Marken GodmodeTrader sowie Guidants arbeitete und Marktkommentare und Finanzanalysen erstellte.

Er kam im Jahr 2015 nach Frankfurt zu CMC Markets Deutschland, um seine langjährige Erfahrung einzubringen, mit deren Hilfe er die Finanzmärkte analysiert und aufschlussreiche Stellungnahmen für Medien wie auch für Kunden verfasst. Er ist zu Gast bei TV-Sendern wie Welt, Tagesschau oder n-tv, wird zitiert von Reuters, Handelsblatt oder DPA und sendet seine Einschätzungen über Livestreams auf CMC TV.

Jochen Stanzl verfolgt einen kombinierten Ansatz, der technische und fundamentale Analysen einbezieht. Dabei steht das 123-Muster, Kerzencharts und das Preisverhalten an wichtigen, neuralgischen Punkten im Vordergrund. Jochen Stanzl ist Certified Financial Technician” (CFTe) beim Internationalen Verband der technischen Analysten IFTA.

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