Analyse

COVESTRO - Kassiert seine Gewinnprognose

Die Aktien des Kunststoff-Konzerns sind bereits in den letzten Wochen und Monaten unter Druck geraten. Nach den neuen Zahlen bleibt der Verkaufsdruck zunächst hoch. Allerdings gibt es für die Investoren noch eine Hoffnung.

Erwähnte Instrumente

  • Covestro AG - WKN: 606214 - ISIN: DE0006062144 - Kurs: 41,410 € (XETRA)

Der Kunststoff-Konzern Covestro rasierte seine Gewinnprognose. 2022 werde das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 2,0 bis 2,5 Mrd. Euro liegen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Zuvor war Covestro von 2,5 bis 3,0 Mrd. Euro ausgegangen. Neben dem anhaltenden Corona-Lockdown in China nannte der Konzern stark steigende Energie- und Rohstoffkosten als Grund für den Pessimismus. Das erste Quartal lief allerdings noch gut, denn Covestro erzielte im 1. Quartal einen Umsatz von 4,68 Mrd. EUR (VJ: 3,3 Mrd. EUR, Prognose: 4,27 Mrd. EUR) und einen Nettogewinn von 416 Mio. EUR (VJ: 393 Mio. EUR). Wie sieht die Aktie charttechnisch aus? // Quelle: Guidants News

Kampf um die 40,00-EUR-Marke

Nach einer deutlich schwächeren Eröffnung fehlen allerdings die Anschlussverkäufer, daher stehen die Wertpapiere wieder knapp unter der 40,00-EUR-Marke. Dieses runde Level ist in den den letzten Wochen hart umkämpft gewesen. Bislang gingen die Bullen als Sieger hervor. Sollte in dieser Woche eine weitere bullische Umkehrkerze mit einem Wochenschlusskurs über 41,00 EUR zustande kommen, dann wäre erneut eine größere Erholung in Richtung 48,00 EUR denkbar.


Fazit: Oberhalb von 37,00 EUR sieht es charttechnisch nicht so schlecht aus. Allerdings sollte man zunächst die Woche abwarten, denn erst eine weitere Umkehrkerze würde ein Einstiegssignal mit Ziel 48,00 EUR ergeben.



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Über den Experten

Bernd Senkowski
Bernd Senkowski
Technischer Analyst

Seit 1997 beschäftigt sich Bernd Senkowski mit dem Thema Börse. Anfangs handelte er Aktien nach der Buy-and-Hold Strategie, doch mit dem Aufkommen der ersten größeren Direktbanken kurz darauf wurde auch er aktiver. Der Grundstein für seinen Erfolg lag in der intensiven Lektüre zahlreicher Börsenbriefe und Aktienboards. Doch führte erst das intensive Studium der technischen Chartanalyse dazu, dass Senkowski seit 1999 seinen Lebensunterhalt durch Trading verdient. Seit 2001 handelt Senkowski professionell den DAX-, Nasdaq- und Bund Future, ab 2011 zusätzlich den Forex-Markt.

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