CORTEVA nach der Aufspaltung - Hat das hässliche Entlein Potenzial?
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Bei Abspaltungen gibt es meist einen Liebling und ein Stiefkind. Im Fall Corteva ist die Rollenverteilung eindeutig. Investoren stürzen sich auf das Saatgutgeschäft, während die zurückgebliebene Pflanzenschutzsparte in den ersten Handelstagen kräftig abgestoßen wird. JPMorgan-Analyst Jeffrey Zekauskas nennt die neue Corteva deshalb unverblümt "das Ausgemusterte Geschäft“ und folgert daraus, dass die Aktie unterbewertet ist.
Was alt ist und was neu
Die alte Corteva entstand 2019 aus der Zerlegung von DowDuPont und vereinte zwei Welten: Saatgut und Genetik rund um die Marke Pioneer sowie Herbizide, Insektizide und Fungizide. Am 1. Oktober wurde diese Verbindung gelöst. Das Saatgutgeschäft firmiert nun als Vylor, notiert an der NYSE unter dem Kürzel VYLR, hat seinen Sitz in Johnston, Iowa, und wird vom bisherigen Corteva-Chef Chuck Magro geführt. Den Namen Corteva behält der Pflanzenschutz samt Saatgutbehandlung, Biologicals und digitalen Agrardiensten, an der Spitze steht Luke Kissam.
