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15:22 Uhr, 17.07.2008

Conti will auch britische Börsenaufsicht einschalten

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Berlin (BoerseGo.de) - Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental greift beim Versuch, die geplante Übernahme durch den fränkischen Familienkonzern Schaeffler abzuwehren, zu allen Mitteln. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" aus Finanzkreisen soll nun auch die britische Börsenaufsicht FSA eingeschaltet werden. Dadurch soll der Druck auf das US-Bankhaus Merrill Lynch erhöht werden, das Schaeffler federführend beim Aufkauf der Conti-Stimmrechte beraten haben soll. Nach britischem Recht sei das Vorgehen von Merrill Lynch und der beteiligten Banken möglicherweise rechtswidrig, so die Zeitung. Möglich sei dieser Schritt, da die Aktien von Continental auch in London gehandelt werden und Merrill Lynch vor Ort eine Niederlassung hat.

Bereits am Montag hatte Continental in einem Schreiben an die deutsche Börsenaufsicht BaFin massive Vorwürfe gegen die Schaeffler-Gruppe erhoben.

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Über den Experten

Thomas Gansneder
Thomas Gansneder
Redakteur

Thomas Gansneder ist langjähriger Redakteur der BörseGo AG. Der gelernte Bankkaufmann hat sich während seiner Tätigkeit als Anlageberater umfangreiche Kenntnisse über die Finanzmärkte angeeignet. Thomas Gansneder ist seit 1994 an der Börse aktiv und seit 2002 als Finanz-Journalist tätig. In seiner Berichterstattung konzentriert er sich insbesondere auf die europäischen Aktienmärkte. Besonderes Augenmerk legt er seit der Lehman-Pleite im Jahr 2008 auf die Entwicklungen in der Euro-, Finanz- und Schuldenkrise. Thomas Gansneder ist ein Verfechter antizyklischer und langfristiger Anlagestrategien. Er empfiehlt insbesondere Einsteigern, sich strikt an eine festgelegte Anlagestrategie zu halten und nur nach klar definierten Mustern zu investieren. Typische Fehler in der Aktienanlage, die oft mit Entscheidungen aus dem Bauch heraus einhergehen, sollen damit vermieden werden.

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