Chicagoer Einkaufsmanagerindex fällt im August unerwartet zurück
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DOW JONES--Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im August eingetrübt. Der Indikator fiel deutlich auf 41,5 Punkte, wie die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager mitteilte. Im Juli stand der Index bei 47,1 Punkte. Volkswirte hatten einen leichten Anstieg auf 47,3 Punkte erwartet.
Der Frühindikator liegt damit weiterhin unter der sogenannten Wachstumsschwelle von 50 Punkten und signalisiert somit eine wirtschaftliche in der für die US-Konjunktur wichtigen Metropolregion.
Der Rückgang wurde durch einen starken Einbruch bei den Auftragseingängen sowie Rückgänge bei Beschäftigung, Produktion und Auftragsbeständen verursacht. Dies wurde teilweise durch einen Anstieg der Lieferungen von Zulieferern ausgeglichen.
Der Index für den Auftragseingang fiel um 10,8 Punkte. Dies war der stärkste Rückgang seit September 2023. Der Beschäftigungsindex sank um 5,9 Punkte auf den niedrigsten Stand seit Juni 2020, und jener für die Produktion ging um 3,6 Punkte auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2024 zurück.
Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago wird von Beobachtern mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, da er Rückschlüsse auf den landesweiten Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) zulässt. Befragt werden 200 für den Einkauf verantwortliche Manager aus dem verarbeitenden Gewerbe der Region.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/sha/kla
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