CADENCE - Alles Wichtige aus dem Analystencall
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Mit "Maestro“ startet der EDA-Spezialist eigene, auf Chipdesign zugeschnittene KI-Modelle und grenzt sich damit deutlich vom Rivalen Synopsys ab.
Maestro ist ein Portfolio domänenspezifischer Modelle für Chip- und Systemdesign. Cadence baut dafür auf frei verfügbaren Open-Weight-Modellen auf und trainiert diese mit eigenen Tools und Daten nach. Laut CEO Anirudh Devgan ist das erst seit Kurzem sinnvoll, weil Open-Weight-Modelle im vergangenen Jahr stark aufgeholt hätten. Das Nachtraining sei inzwischen "sehr kosteneffizient“.
Das Konzept ruht auf drei Säulen. Erstens eine Modellfamilie von kleinen bis zu Frontier-Klasse-Modellen, die laut Cadence bis zu 30 % bessere Ergebnisse liefert als Allzweckmodelle. Zweitens ein Router, der je nach Aufgabe das passende Modell wählt, auch Modelle von OpenAI, Anthropic oder Google. Das soll die Token-Effizienz bis zum Fünffachen steigern. Devgan verdeutlichte das mit einem Bild: "Man nimmt ja auch kein Flugzeug, um zum Supermarkt um die Ecke zu fahren.“ Drittens Lernschleifen mit den hauseigenen EDA-Tools, über die sich das System laufend selbst verbessert.
